Stefan Gaiser ist neuer Suse-CFO
Nach dem Rücktritt von Ian Halifax beruft Suse den ehemaligen TeamViewer- und Kofax-Manager Stefan Gaiser zum neuen Chief Financial Officer.
Ian Halifax tritt von seinem Posten als Chief Financial Officer von Suse zurück. Suse-CEO Dirk-Peter van Leeuwen bedankte sich für seinen Einsatz "mit dem er stets den Fokus auf Umsatz und EBITDA-Entwicklung gerichtet hat" und betonte die Wichtigkeit der Position als "echter Motor für unser Geschäft, der das Wachstum vorantreibt und neue Werte bei SUSE erschließt". Dementsprechend wichtig war es dem Anbieter von Open-Source-Infrastruktur, möglichst schnell qualitativ hochwertigen Ersatz für diese zentrale Rolle in der Organisationsstruktur zu bekommen. Fündig wurde man dabei im eigenen Aufsichtsrat: Der dort sowie im Prüfungsausschuss vertretene Stefan Gaiser übernimmt ab sofort die CFO-Pflichten. "Die Vorstandssitzungen, an denen ich bei Suse teilgenommen habe, haben mich immer sehr für die Zukunft des Unternehmens begeistert", erklärt Gaiser.
Neben diesen internen Einblicken bringt der neue Suse-CFO auch einige Erfahrung von seinen vorherigen Stationen im Finanz-Management anderer IT-Unternehmen wie TeamViewer, Kofax plc und der P&I Personal & Informatik AG mit, in denen er sich zudem ein breites Netzwerk in der deutschen und europäischen IT-Branche und im Channel aufgebaut hat. "Stefan wird uns hervorragend durch diese nächste Phase führen", ist van Leeuwen überzeugt. "Seine fundierte Kenntnis unserer Strategie und seine finanzielle Expertise versetzen uns in eine gute Ausgangsposition für die Zukunft."
Auf Basis seiner Erfahrungen ist der von Freiburg aus operierende Gaiser überzeugt, dass Suse angesichts des KI-Booms und dem wachsenden Wunsch nach souveränen Lösungen in Europa und anderen Regionen hervorragende Wachstumschancen hat: "Die Unterstützung kritischer Unternehmensinfrastruktur-Software auf Open-Source-Basis in diesem Zeitalter der KI und der digitalen Souveränität sowie die Zusammenarbeit mit Kollegen auf der ganzen Welt ist eine starke Kombination." Wie das Unternehmen weiter mitteilt, wird ihm sein Vorgänger dabei noch bis Ende des Jahres beratend zur Seite stehen.
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