Sophos stärkt Leuchtturm Channel-Team unter Stefan Fritz

Erfahrene Partner-Manager an Bord holen und vor allem Spitzenkräfte halten: In den Chefetagen vieler Cybersecurity-Anbieter muss das Thema Channel-Vertrieb nicht ankommen. Das ist es längst, so bei Sophos. Zentraleuropa-Chef Stefan Fritz erhält zwei Geschenke für mehr Schlagkraft seines Teams.

Ein Bild, das Menschliches Gesicht, Person, Augenbraue, Vorderkopf enthält. KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.

Bei Sophos kommt erst das Team, dann die Person. Daher lässt Stefan Fritz über seine Beförderung kommentieren. "Klarer Ausdruck der Anerkennung für seine herausragende Führungsleistung und seinen nachhaltigen Einfluss auf unseren Channel-Erfolg", so Sven Janssen, Regional Vice President EMEA Central Sales (Foto-Sophos)

Zu jedem Jahreswechsel beobachtet CRN eine deutlich steigende Wechselbereitschaft: Karrieren werden neu kalibriert, Firmenchefs setzen ihre Nachfolgepläne um und Unternehmen gehen mit neuem Plan und Elan in den Channel-Vertrieb. Letzteres spielt für Sophos eine zentrale Rolle. Stefan Fritz zählt heute in seinem regionalen Verantwortungsbereich "EMEA Central" rund 5.000 Partner. Vor rund 10 Jahren wechselte er von Dell zu Sophos, beim britischen IT-Security-Hersteller hat Fritz maßgeblich für den Ausbau der Partnerbasis gesorgt. Er stieg dort auf vom Channel-Account-Manager bis zum Channel-Direktor für mehrere zentraleuropäische Länder, und weil Sophos nicht will, dass Fritz all zu tief in die schönen Augen von Wettbewerbern blickt, die sie ausgezeichneten Führungskräften im Channelvertrieb machen, wird er mit dem vorangestellten "Senior" im Titel befördert.

Und öffentlich kräftig gelobt (was Headhunter möglicherweise erst recht anstacheln dürfte). "Klarer Ausdruck der Anerkennung für seine herausragende Führungsleistung und seinen nachhaltigen Einfluss auf unseren Channel-Erfolg", ehrt Sven Janssen Regional Vice President EMEA Central Sales, Fritz – nicht ohne das Team zu vergessen, dem Fritz immer dankt, wenn er einen der vielen Awards der Fachpresse entgegennimmt.

Janssen erwähnt zudem einen Punkt, der das strategische Vorgehen von Fritz andeutet und betont, dass der Manager den Channelvertrieb nicht nur in seiner Region schlagkräftig gemacht hat, sondern Maßnahmen umsetzt, die Vorbildcharakter haben.

Das Team unter Fritz: Leuchtturm für den gesamten Sophos-Channel

"Mit seinem Team hat Stefan Fritz maßgeblich zum Geschäftserfolg von Sophos beigetragen und zahlreiche Impulse für innovative Programme, Prozesse und Initiativen gesetzt. Viele dieser Ansätze haben nicht nur das Partner-Angebot in der Region Central verbessert, sondern auch positiven Einfluss auf den Channel in der gesamten EMEA-Region und darüber hinaus genommen", kommentiert Janssen. Seine Mannschaft und der Kapitän: Leuchtturm für den Sophos-Channel.

Managertypen mit übergroßem Ego und blendender Ich-Bezogenheit würden jetzt sofort loslegen und ihren zeilenlangen KPI-Erfolgsberichten in ihrem Linkedin-Profil mehrere Absätze hinzufügen. Was macht Fritz? "Mein Ziel ist es, durch effektive Zusammenarbeit und strategisches Denken einen positiven Einfluss auf unser Geschäft und unsere Partner zu erzielen", lesen wir nüchtern das, was er schon länger über sich verrät. Trocken auch lediglich sein Posting "Jobupdate" – ohne eigene Stellungnahme, dafür mit vielen Kommentaren der über 300 Followern, die Fritz gratulieren.

Zwei erfahrene neue Köpfe für Sophos-Channel

Die Chronologie dieses kleinen Berichts über die Beförderung von Fritz in der Pressemitteilung hat CRN so nicht übernommen (wir geben es zu: aus Gründen der Dramaturgie stellen wir Stefan Fritz voran). Bei Sophos kommt nämlich erst das Team, dann die Person, die im Fall Fritz ja die gleichen Verantwortungsbereiche ausübt, halt nun als "Senior". Sophos baut nämlich seine Vertriebsorganisation in Deutschland aus: Neu im Team sind Fabian Rehder und Jonas Kerz.

Rehder ist ein erfahrener Vertriebler, der als Territory Account Executive für die süddeutsche Region zuständig ist. 10 Jahre Systemhauserfahrung bringt der Schwabe mit, u.a. von NetPlans Systemhausgruppe und Solid IT – beide in Heilbronn. Sophos kennt er aus dieser Zeit sehr gut. Partner wechseln zum Hersteller und wissen sehr genau, wo es vielleicht noch hakt: So ein Wechsel stärkt jede Channel-Strategie eines Vendors, er muss freilich vertrauensvoll und idealerweise einvernehmlich mit einem Partnerunternehmen erfolgen.

Neue Aufgaben bei Sohos übernimmt Jonas Kerz. Er wird seine Erfahrungen aus der technischen Beratung einbringen und als neuer "Customer Success Manager" Kunden beraten. Vier Jahre ist er bei Sophos, sammelte als Technical Account Manager Cybersecurity-Erfahrungen. Ebenso bei Urano Informationssysteme, wo er über 11 Jahre als Technical Lead eCommerce arbeitete.

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