Smart Managed Switches: D-Link eröffnet Preiskampf

Explodierende Preise wegen Komponentenkrise? Nicht bei Netzwerkhersteller D-Link. Die jüngste Preisoffensive sei ein "klares Bekenntnis zum Channel und zu einer langfristigen, verlässlichen Zusammenarbeit", sagt Distributions-Chef Philipp Waloßek.

"Das ist ein klares Bekenntnis zum Channel und zu einer langfristigen, verlässlichen Zusammenarbeit", sagt Philipp Waloßek (li.), hier mit Senior Key Accounter Salen, Selami Şimşek auf der CTV des Distributors Also Ende Mai in Köln (CRN berichtete). (Foto: Philipp Waloßek/Linkedin)

Die Preise für Server und Storage, Cloud- und Hosting, Token, überhaupt Infrastruktur, kennen seit Monaten nur eine Richtung: es geht nach oben, teils massiv, weil sich vor allem Chips und Speicherkombonenten teils massiv verteuert haben. Nun setzt D-Link einen Kontrapunkt und reduziert seine Netzwerke für den Einsatz bei KMU deutlich. Die Listenpreise für Smart Managed Switches der Serien DGS-1210 und DGS-1250 sinken um bis zu 25 Prozent, teilt der Anbieter mit. Für Projekte, die Fachhändler über die Distribution einreichen, gibt es laut D-Link Sonderkonditionen. Die neuen Listenpreise gelten ab sofort.

Die Preisanpassung sei "Teil der langfristigen Channel-Strategie von D-Link". Fachhändlern und Systemhäusern will der Anbieter "in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Marktumfeld wettbewerbsfähige Konditionen sowie eine verlässliche Preisstruktur für ihre Projekte" bieten. Die Switche DGS-1210 und DGS-1250 würden sich für typische Netzwerkinfrastrukturen im SMB-Umfeld eignen und kämen sowohl bei Neuinstallationen als auch bei Modernisierungsprojekten zum Einsatz.

"Projekte wirtschaftlich umsetzen"

Gigabit Smart Managed Switch DGS-1250, laut D-Link "für kleine bis mittlere Unternehmen und als Access-Switches für große Organisationen". (Foto: D-Link)

"Unsere Partner erwarten heute vor allem Planungssicherheit. Mit der deutlichen Preisanpassung schaffen wir zusätzliche Spielräume für den Fachhandel und unterstützen Systemhäuser dabei, Projekte wirtschaftlich umzusetzen", sagt Philipp Waloßek, der als Vertriebsleiter auch das Distributionsgeschäft bei D-Link verantwortet.

Über das Distri Partner Program (DDP) erhalten kleine und mittlere Systemhäuser über autorisierte D-Link Distributoren direkten Zugang zu projektbezogenen Sonderkonditionen. Eine zusätzliche Prüfung oder separate Freigabe durch D-Link sei nicht erforderlich Projektanfragen sollen so schneller bearbeitet werden können. Mit der Kombination aus reduzierten Listenpreisen und vereinfachten Projektkonditionen unterstreiche D-Link seinen Anspruch, "den Channel nachhaltig zu unterstützen und Partnern mehr Flexibilität bei der Umsetzung von IT-Infrastrukturprojekten zu bieten", teilt der Netzwerkanbieter mit.

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