Skaylink jetzt dabei im kleinen Kreis der AWS Managed Service Provider

Amazon Web Services hat Skaylink, den IT-Dienstleister von Vodafone, in sein Managed Service Provider (MSP) Partner-Programm aufgenommen und weitet somit den bestehenden Status als AWS Premier Tier Services Partner aus.

Das AWS MSP Partner Programm sei für Skaylink "weit mehr als eine Auszeichnung", sagt Heleen Herselman, Business Unit Lead AWS bei Skaylink. (Foto: Skaylink)

Das Audit zum AWS Managed Service Provider hat Skaylink erfolgreich bestanden. Selbstverständlich ist das Bestehen dieser durch Dritte durchgeführte Prüfung nicht. Das AWS MSP Partner-Programm zählt zu den anspruchsvollsten Qualitätsnachweisen im Partner-Netzwerk von AWS. Es wird ausschließlich an Partner vergeben, die ihre Managed Services in einem umfangreichen Audit durch einen unabhängigen Dritten validieren lassen. Geprüft werden Betriebsprozesse, Sicherheit, Automatisierung, Kundenerfolg und die wirtschaftliche Stabilität der Managed-Services-Organisation. Nur sechs AWS-Partner mit Sitz in Deutschland dürften sich AWS Managed Service Provider nennen und sind damit für den Betrieb geschäftskritischer Workloads qualifiziert.

Laut der zu Vodafone gehörenden Skaylink werde damit ein Betriebsmodell "bestätigt", das heute die AWS-Umgebungen von mehr als 100 Kunden trage. Ein erheblicher Teil davon läuft laut dem IT-Dienstleister in regulierten Umfeldern – Finanzdienstleistung, Automotive, öffentliche Verwaltung und kritische Infrastruktur – mit Workloads, bei denen Ausfallzeit und Sicherheitsvorfälle unmittelbar geschäftliche und regulatorische Folgen hätten.

Betrieb und Modernisierung von Kundenanwendungen

Skaylink verantwortet den Betrieb nicht nur bis zur Infrastruktur, sondern für Enterprise-Kunden über SRE-Teams bis in den Applikationsstack hinein. Dazu gehören: proaktiver Betrieb mit 24/7-Monitoring, Migration und Modernisierung bestehender Workloads, Security und Compliance nach AWS-Best-Practices, kontinuierliche Kostenoptimierung sowie DevOps- und SecDevOps-Services.

Managed AI und Data – über den klassischen MSP hinaus

Klassische Managed Services enden an der Infrastruktur. Skaylink betreibt laut eigener Aussage darüber hinaus die Daten- und KI-Plattformen der Kunden als Managed Service – mit denselben Zusagen zu Verfügbarkeit, Sicherheit und Kostenkontrolle, die auch für den übrigen Betrieb gelten.

Als autorisierter Reseller für die Claude-Modelle von Anthropic auf Amazon Bedrock deckt Skaylink dabei Modellzugang, Integration und Betrieb "aus einer Hand ab." Der Unterschied zum Projektgeschäft liege im Betriebsmodell: KI-Anwendungen werden nicht übergeben, sondern übernommen – mit Rufbereitschaft, Change-Prozess und messbaren Reaktionszeiten.

Souveräner Betrieb: AWS European Sovereign Cloud

Seit Januar 2026 ist die AWS European Sovereign Cloud allgemein verfügbar; ihre erste Region liegt in Brandenburg und ist physisch wie logisch von allen anderen AWS-Regionen getrennt. Damit verschiebe sich "die Souveränitätsfrage vom Rechenzentrum zum Betrieb", so Skaylink.

Skaylink erbringt Managed Services mit Operations- und SRE-Teams an deutschen Standorten und gehöre damit zu den wenigen AWS-Partnern, die den laufenden Betrieb regulierter Workloads "vollständig aus Deutschland heraus" verantworten können.

Vodafone und AWS haben im Mai 2026 eine mehrjährige strategische Zusammenarbeit zur AWS European Sovereign Cloud bekanntgegeben und darin ausdrücklich die AWS-zertifizierten Expertinnen und Experten von Skaylink benannt, die Unternehmen und öffentliche Auftraggeber bei der Migration begleiten – einschließlich souveräner Landing-Zone-Architekturen.

"Das AWS MSP Partner Programm ist für uns weit mehr als eine Auszeichnung. Es bestätigt unseren Anspruch, unsere Kunden langfristig zu begleiten – nicht nur beim Betrieb ihrer AWS-Umgebungen, sondern auch dabei, diese kontinuierlich weiterzuentwickeln", kommentiert Heleen Herselman, Business Unit Lead AWS bei Skaylink.

Wer KI produktiv nutzen wolle, "scheitert selten am Modell, sondern an den Daten und am Betrieb dahinter", merkt Herselman an. "Genau da setzen wir an: Wir betreiben die Datenplattformen, auf denen KI-Anwendungen überhaupt erst tragfähig werden, und halten diese Anwendungen anschließend im Produktivbetrieb, mit denselben Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Kostenkontrolle wie bei jeder anderen geschäftskritischen Anwendung".

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