Ricoh stellt neue Produktionsscanner vor

Der zur Ricoh-Gruppe zählende Dokumentenscanner-Hersteller PFU hat drei neue Produktionsscanner vorgestellt. Die Geräte sind für Unternehmen konzipiert, die große Mengen unterschiedlicher und anspruchsvoller Dokumente verarbeiten müssen.

Ricoh bringt die Produktionsscanner fi-8600, fi-8700S und fi-8700 auf den Markt. (Foto: Ricoh/PFU)

Die unter der Marke Ricoh angebotenen Scanner fi-8600, fi-8700S und fi-8700 kombinieren Hochgeschwindigkeits-Dokumentenerfassung mit Papierverarbeitung. Eigens entwickelte Software sorgt dafür, dass eine möglichst hohe Bildqualität erreicht und die automatisierte Datenerfassung unterstützt wird. Die Produktreihe wurde für Organisationen entwickelt, in denen Dokumente in unterschiedlichsten Formaten, Größen und Zuständen eingehen und bei denen die Vorbereitung von Originalen, Fehlerkorrekturen oder der Wechsel zwischen mehreren Scannern Arbeitsabläufe verlangsamen.

Die Produktionsscanner fi-8700S und fi-8700 kombinieren ein A3-Flachbett mit einem automatischen Dokumenteneinzug (ADF), sodass Bediener Standarddokumente sowie gebundene, fragile oder unregelmäßige Dokumente innerhalb desselben Workflows digitalisieren können. In der gesamten Produktreihe tragen Dokumentenschutz- und Papierzuführungstechnologien auf Produktionsniveau dazu bei, einen hohen Durchsatz bei reduziertem manuellem Aufwand sicherzustellen.

Ausnahmen bremsen bei der Dokumentenverarbeitung

"Unternehmen haben keine Schwierigkeiten mit Standarddokumenten; sie haben Schwierigkeiten mit Ausnahmen, die Prozesse verlangsamen, Kosten erhöhen und manuelle Umgehungslösungen erforderlich machen", erklärt PFU EMEA-CEO Yasunari Shimizu. "Die zuverlässige Digitalisierung und Erfassung analoger Dokumente ist ein entscheidender Ausgangspunkt für die Optimierung von Prozessen im Zeitalter der KI."

Unterstützt werden Papiergewichte zwischen 20 und 413 g/m² sowie Dokumentenlängen bis zu 5.588 mm. Intelligent Sonic Paper Protection und Lag Detection tragen dazu bei, Einzugsfehler zu vermeiden und das Risiko von Dokumentenbeschädigungen zu reduzieren.

Der fi-8600 unterstützt außerdem einen optionalen Post-Imprinter, der Identifikationsmerkmale auf die Rückseite bereits gescannter Dokumente druckt. Dies erleichtert die Zuordnung zwischen Papieroriginalen und digitalen Datensätzen in Umgebungen, in denen Dokumentennachverfolgbarkeit von entscheidender Bedeutung ist.

Hochgeschwindigkeitserfassung

Mit einem 300-Blatt-ADF und Scangeschwindigkeiten von bis zu 100 Seiten pro Minute beziehungsweise 200 Bildern pro Minute (fi-8600 und fi-8700) wurde die neue Produktreihe für die Verarbeitung großer Dokumentenmengen mit weniger Unterbrechungen entwickelt. Der fi-8700S unterstützt simplex Scangeschwindigkeiten von bis zu 75 Seiten pro Minute.

Für Dokumente, die auf dem Flachbett digitalisiert werden müssen, können fi-8700S und fi-8700 ein A4-Dokument in 0,6 Sekunden beziehungsweise ein A3-Dokument in 1,2 Sekunden bei 200/300 dpi erfassen.

Spezielle Flachbettfunktionen reduzieren zusätzlich den Aufwand bei komplexeren Dokumenten. Timer Scan erfasst gebundene Dokumente automatisch in festgelegten Intervallen, während Multi-Crop mehrere Vorlagen gleichzeitig scannt und automatisch als separate Bilddateien speichert. Kontinuierliche Zuführung und Schräglagenreduzierung tragen ebenfalls dazu bei, die Produktivität in anspruchsvollen Scanumgebungen aufrechtzuerhalten.

Alle drei neuen Modelle sind seit Anfang November 2026 lieferbar. Die Preisempfehlungen variieren je nach Modell zwischen 3.819 Euro bis hin zu 9.229 Euro.

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