Open-Source-Spezialist Canonical expandiert über Distributor Climb in DACH
In UK läuft die Vertriebspartnerschaft zwischen Climb und Canonical gut, nun wird die Distribution erweitert. Man wolle das "Standing von Open Source im professionellen Business-Umfeld weiter zu zementieren", so Climb-Chef DACH Martin Bichler.
Open Source sei auf dem Vormarsch, stellen Canonical und sein Distributor Climb mit Blick auf den aktuellen Vertrieb im Vereinten Königreich fest. Auf der Insel laufen die Geschäfte mit Open-Source-Lösungen anscheinend gut. Die Enterprise-Linux- und Cloud-native-Plattformen sowie die zahlreichen Open-Source-Angebote - Ubuntu Pro, Ubuntu Server, Canonical Kubernetes, MicroCloud, OpenStack, MAAS, Landscape, qelloffene AI- und MLOps und Tools - müssten erst recht in DACH eine hohe Nachfrage generieren.
Unternehmen wollen Kostenkontrolle, Vendor Lock-in vermeiden, Komplexität hybrider und Multi-Cloud-Umgebungen reduzieren, und sie achten in der EU zunehmend auf Datenhoheit und damit auf digitale Souveränität. Genau das verspricht Canonical mit seinem Open-Source-Portfolio. Canonical hat seinen Firmensitz in London, Climb Channel Solutions ist eine Tochtergesellschaft unter dem Dach der Climb Global Solutions mit Hauptsitz in den USA (Eatontown, New Jersey). Die deutsche GmbH Climb Channel Solutions in München wurde vor zwei Jahren gegründet, Martin Bichler als Geschäftsführer DACH an Bord geholt.
Climb startet Enablement-Formate für Partner
Es wird Partnern in DACH zur Verfügung stehen, und zwar über das "große Channel-Netzwerk" des Distributors Climb in dieser Region, wie es in der Pressemitteilung heißt. Ergänzt wird das Angebot durch Enterprise-Support sowie Security-Maintenance- und Lifecycle-Services. Climb unterstützt Partner mit technischem Enablement, Trainings, Business Development, Marketing- und Go-to-Market-Maßnahmen sowie umfassender Vertriebsunterstützung.
Unternehmen erhielten durch die Distributionspartnerschaft "eine leistungsfähige Alternative zu proprietären Enterprise-Plattformen, die hohe Transparenz, Sicherheit und Flexibilität bietet." Zielkunden sind vor allem: öffentlicher Sektor, Financial Services, Fertigung, Gesundheitswesen, Bildung und Forschung sowie Telekommunikation. Auch Tech-Unternehmen, Software-as-a-Service-Anbieter sowie Managed-Service-Provider stehen im Fokus. "Diese Branchen treiben die Modernisierung ihrer IT-Infrastrukturen stetig voran und setzen verstärkt auf offene Plattformen zur Unterstützung von Cloud-, Hybrid- und KI-Strategien", heißt es weiter.
Softwareanbieter und Distributor wollen die Verbreitung von Ubuntu und weitere quelloffene Cloud-native-Technologien in der DACH-Region "nachhaltig ausbauen, neue Channel-Partner gewinnen und bestehende Partner umfassend für den Vertrieb qualifizieren." Partnergetriebene Kundenprojekte und Implementierungen sollen gesteigert, Open Source als "leistungsfähige Alternative zu klassischen Enterprise-Stacks etabliert" werden.
In den kommenden Monaten starten Climb und Canonical gemeinsame Partner-Recruiting-Initiativen, technische Enablement-Programme, Trainings, Workshops, Marketingkampagnen und Kundenveranstaltungen in der gesamten DACH-Region. Darüber hinaus planen die Unternehmen den Ausbau gemeinsamer Lösungsangebote rund um KI-Infrastrukturen, Cloud-native Anwendungen, Kubernetes, Cybersecurity sowie Hybrid-Cloud-Umgebungen.
Klappt der Vertrieb auch in DACH, wovon Climb und Canonical überzeugt sind, wird die Expansion "langfristig" auch in andere Länder in EMEA fortgesetzt.
"Canonical und Climb verbindet das gemeinsame Ziel, Innovation durch offene, sichere und zukunftsfähige Technologien voranzutreiben", sagt Martin Bichler, Country Manager DACH bei Climb. "Durch die Partnerschaft kommen wir dem Ziel, das Standing von Open Source im professionellen Business-Umfeld weiter zu zementieren. Das ist wichtig, denn die Flexibilität, nahtlose Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit quelloffener Software-Stacks sind für Unternehmen wichtige Faktoren, um wettbewerbs- und damit zukunftsfähig zu bleiben."
Canonical-Manager Mauro Papini (Head of Global Distribution & Programs): "Gemeinsam erleichtern wir für Unternehmen wie Channel-Partnern den Zugang zu professionellen Open-Source-Lösungen und schaffen die Grundlage für mehr Innovation, Flexibilität und digitale Souveränität."
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