Microsoft bettet Commvault in Azure ein
Im Rahmen einer mehrjährigen strategischen Partnerschaft holt Microsoft die Commvault-Plattform als nativen ISV-Dienst in Azure. Partner und Kunden bekommen damit die Möglichkeit, die Resilienz-Lösungen nahtlos zu integrieren und bereitzustellen, sowie sie mit eigenen Diensten und Lösungen anzureichern.
Microsoft vertieft seine Zusammenarbeit mit Commvault mit einer mehrjährigen strategischen Partnerschaft zur Einbettung der Plattform für KI- und Cyberresilienz als nativem ISV-Dienst in Microsoft Azure. Dieser soll noch im Sommer dieses Jahres in die Public Preview gehen und es ermöglichen, dass die Funktionen der Commvault-Lösungen künftig direkt über Microsofts Cloud-Plattform bereitgestellt und in bestehende Azure-Umgebungen integriert werden. Die Lösungen sind darauf ausgelegt, Daten, Anwendungen und Identitäten nach Cyberangriffen, Systemausfällen oder menschlichen Fehlern schneller wiederherzustellen.
Indem die Commvault-Kunden damit keine separaten Infrastrukturen, manuellen Integrationen oder externen Tools mehr benötigen, wollen die beiden Herstellern Unternehmen und Partnern Beschaffung, Onboarding und Betrieb vereinfachen und den Aufwand für Infrastrukturen und Integrationen reduzieren. Dadurch versprechen Sie den Anwenderunternehmen eine effizientere und einfachere Einführung resilienter KI zur Erhöhung der eigenen Innovationskraft unter Berücksichtigung von Datensicherheit, Vertrauen und Wiederherstellbarkeit. Im Betrieb können sie die Resilienzfunktionen von Commvault anschließend gemeinsam mit ihren bestehenden Azure-Diensten über eine einheitliche, integrierte Benutzeroberfläche bereitstellen und verwalten.
Chancen für Partner
Microsoft-Partner und Cloud-Dienstleister können die Integration nutzen, um sich zusätzliches Geschäft im Azure-Umfeld zu erschließen. Neben der technischen Einbindung sollen gemeinsame Go-to-Market-Aktivitäten wie Co-Selling, Lösungsentwicklung und integrierte Vertriebsinitiativen den Vertrieb der Angebote unterstützen. Als wichtigste Kundengruppe sehen Microsoft und Commvault große und kritische Organisationen und Unternehmen, die ihre Cloud- und KI-Strategien samt der Infrastruktur ausbauen und dabei höhere Anforderungen an Datensicherheit und Wiederherstellbarkeit erfüllen müssen, wie etwa Banken, Handelsunternehmen und Gesundheitsdienstleister.
Die Commvault Cloud kann direkt über den Microsoft Marketplace erworben werden und kann auf das Microsoft Azure Consumption Commitment (MACC) angerechnet werden. Das vereinfacht die Beschaffung und die Abstimmung der Investitionen in Resilienz mit den allgemeinen Cloud-Ausgaben. "Viele unserer Kunden setzen auf Microsoft Azure, um ihre Geschäftsabläufe in der Cloud zu skalieren, KI zu nutzen, Betriebsabläufe zu optimieren und ihre Geschäftsideen mit Leben zu erfüllen", erklärt Sanjay Mirchandani, President und CEO bei Commvault. "Dank dieser gemeinsamen Initiative können wir Microsoft-Kunden erstklassige Resilienz-Lösungen Plug and Play anbieten."
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