Managed Firewall: Reseller bestimmt Einbindung von Securepoint – bis zu 100 Prozent

Vollständige oder teilweise Hilfe bei Installation und Monitoring, auch den zeitlichen Umfang des Supports, das entscheidet bei der Managed Firewall von Securepoint allein der Partner. Und der kann sicher sein, dass sein Kunde sein Kunde bleibt.

So sieht glasklare Service- und Vertriebsstrategie aus: 100 Prozent Managed Firewall durch Securepoint für den Partner – 100 Prozent Channel, ohne Direktvertrieb. (Foto: Securepoint)

Es gibt sehr gute Gründe, warum IT-Dienstleister, die nicht dezidierte Security-Spezialisten und/oder MSSPs sind, zwar Firewall im Portfolio führen, aber die Finger von Installation und Betrieb lassen. Laut Gartner sind nämlich fast sämtliche Sicherheitsvorfälle mit Firewalls nicht auf die Hard- oder Firmware selbst zurückzuführen, sondern auf eine falsche Konfiguration der Geräte.

Diesen Sachverhalt kennt Securepoint nur zu gut, er gilt in der Geschichte dieses mittelständischen IT-Sicherheitsunternehmens aus Lüneburg als Geburtsstunde. Denn Securepoint startete Ende der 90er Jahre als Systemhaus, und der damalige Firewall-Hersteller, dessen Produkte eingesetzt wurden, zeigte keine Bereitschaft, einem Sicherheitsvorfall auf den Grund zu gehen. Securepoint entschied kurzerhand, sichere Firewalls in die eigene Hand zu nehmen. Aus dem Systemhaus wurde ein Hersteller, der "Securepoint Unified Security" entwickelte und seitdem Produkt sowie Services aus einer Hand für den Channel anbietet – und zwar nur für den Channel – also kein Direktvertrieb.

Den Grad des Service durch den Anbieter bestimmt bei Securepoint ausschließlich das Systemhaus. Reines Reselling ist ebenso möglich wie graduelle Einbindung der Experten von Securepoint. "Setup, Betrieb und Administration von Securepoint UTM-Firewalls können bei Bedarf an Securepoint ausgelagert werden", so der Lüneburger Anbieter. Die Gefahr, dass der Kunde eines Partners von Securepoint direkt angegangen wird, schließt der Hersteller für seine neue Securepoint Managed Firewall aus.

Damit will man eine Lücke schließen, die es bei vielen vor allem kleineren Systemhäusern gibt: fehlende spezialisierte Fachkräfte oder keine Betriebskapazitäten. Securepoint übernimmt auf Wunsch zentrale Aufgaben – "von der Erstinstallation und Grundkonfiguration über Sicherheitsupdates bis zur laufenden Pflege und Dokumentation", so der Anbieter.

Effizientes Arbeiten dank Remote-Setup
Securepoint Managed Firewall automatisiert die Erstinstallation und ermöglicht die Remote-Administration durch Securepoint im laufenden Betrieb. "So können Partner ihren Kunden weiterhin Security-Leistungen anbieten, ohne dauerhaft eigene Spezialisten vorhalten zu müssen", schreibt der Anbieter in seiner jüngsten Pressemitteilung.

Netzwerkinformationen und Konfigurationswünsche werden durch die Reseller mithilfe eines intelligenten Agenten einmalig in ein Briefing übertragen und von Securepoint für die Konfiguration der Firewall genutzt. Jeder Partner entscheidet selbst, "ob, wann und wie lange er die Unterstützung in Anspruch nimmt."

René Hofmann, Geschäftsführer Securepoint, sagt, man wolle den Partnern "nicht aus der Hand nehmen". Sondern unterstütze "wo im Alltag manchmal einfach Zeit, Personal oder spezielles Know-how fehlt." Den Grad der Einbindung von Securepoint bestimmt der Partner. "Genau das macht für uns eine gute Partnerschaft aus", versichert Hofmann.

Auch im laufenden Betrieb könne Securepoint wesentliche Aufgaben übernehmen: Einspielen sicherheitsrelevanter und funktionaler Updates, Umsetzung von Konfigurationsänderungen, das Reporting. "So werden konsistente und nachvollziehbare Konfigurationsstände sichergestellt; der Reseller steuert Änderungen und Störungsmeldungen über das Securepoint Ticketsystem und behält die Hoheit über den Service."

Die Managed Firewall sei als freiwillig nutzbare Unterstützung gedacht. Reseller könnten damit einzelne Projekte absichern, Engpässe überbrücken oder laufende Betriebsaufgaben zeitweise auslagern, sagt Securepoint.

"Für uns ist entscheidend, dass unsere Partner mit der Managed Firewall mehr Luft für ihre Kunden gewinnen. Sie müssen nicht jede Security-Aufgabe allein stemmen, wenn gerade die Kapazität fehlt – und sie müssen sich auch nicht langfristig festlegen. Sie holen sich die Unterstützung, die sie brauchen, dann, wenn sie sie brauchen. Das ist für uns gelebte Partnerschaft“, ergänzt Hofmann.

Securepoint auf der Itsa

Sein gesamtes Portfolio - Managed XDR für 24/7-Netzwerküberwachung, Securepoint Bundles für leichteren Vertrieb, Managed Firewall mit automatisiertem Setup, Securepoint Accesspoint für WLAN mit integrierter Firewall sowie Application Control für Whitelisting – stellt der Lüneburger Security-Anbieter auf der Messe Itsa in Nürnberg vom 27. bis 29. Oktober 2026 aus (Halle 9, Stand 308)

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