Kubernetes-Appliances für Edge-KI von Supermicro
Supermicro hat eine Serie schlüsselfertiger Kubernetes-Appliances vorgestellt, die speziell für den Einsatz von Edge-KI entwickelt wurden und dafür nativ auf Red Hat OpenShift sowie Everpure Portworx setzen.
Supermicro erweitert sein Angebot für den Edge-KI-Bereich um neue Kubernetes-Appliances. Diese sollen die Lücke schließen, die den Einsatz von KI-Anwendungen in Edge-Umgebungen wie Fabriken oder Filialen bislang oft ausbremsen, indem sie zentrale Aspekte wie die Ausfallsicherheit, KI- und Verwaltungsfunktionen aus dem Datacenter vor Ort bringen. Basis der validierten Full-Stack-Edge-Kubernetes-Lösung ist eine Partnerschaft mit Everpure und Red Hat. "KI-Inferenz am Edge erfordert mehr als nur Hardware – sie erfordert eine validierte, skalierbare Plattform, die Kunden vertrauensvoll einsetzen können", erläutert Vik Malyala, Chief Business Officer bei Supermicro.
Red Hat OpenShift als Schaltzentrale
Als Anwendungsplattform kommt dabei Red Hats Kubernetes-basierte Hybrid-Cloud-Lösung OpenShift zum Einsatz. Sie verbindet zentrale Rechenzentren mit den Hybrid-Cloud- und Edge-Infrastrukturen, sodass die KI-Workloads über ein einheitliches Betriebsmodell überall bereitgestellt, orchestriert und verwaltet werden können. "Da KI-gesteuerte Anwendungen die Arbeitsweise von Unternehmen am Edge weiterhin grundlegend verändern, ist der Bedarf an einer robusten, einheitlichen und skalierbaren Plattform von entscheidender Bedeutung", konstatiert Kelly Switt, Senior Director und Leiter des Bereichs Intelligent Edge and Industrial Business bei Red Hat. OpenShift biete diese Grundlage und stelle eine einheitliche Hybrid-Cloud-Anwendungsumgebung bereit, die die Komplexität bei der Bereitstellung, Orchestrierung und Verwaltung von KI-Workloads vereinfache.
Portworx by Everpure regelt Daten und Speicher
Everpure stellt mit seinem Kubernetes-nativen Portworx die Speicher- und Datenmanagement-Ebene für die Komplettlösungen bereit. Über softwaredefinierten, aggregierten lokalen Speicher auf der Appliance soll sie einen ausfallsicheren lokalen Betrieb von Inferenz, Containern und virtuellen Maschinen mit Datenverarbeitungsdiensten der Enterprise-Klasse ermöglichen und den Kunden so eine hochverfügbare, selbstheilende Datenplattform mit einheitlichen Speicherrichtlinien bieten, die bei Netzwerkausfällen autonom weiterarbeitet. "Unternehmen, die KI am Edge einsetzen, stehen vor einer kritischen Infrastrukturlücke: Sie benötigen Speicherlösungen und Datensicherheit auf Unternehmensniveau, können jedoch in Umgebungen wie Einzelhandelsgeschäften oder in Fabrikhallen keine herkömmlichen Arrays betreiben", erklärt Greg Muscarella, General Manager von Portworx by Everpure, den Bedarf.
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