G Data wertet den Phishing-Simulator mit individuellen Ködern auf

Um seine Phishing-Simulation noch glaubwürdiger zu machen und damit den Lerneffekt im Hinblick auf KI-gestütze Angriffstechniken zu verbessern, bietet G Data Kunden und Dienstleistern ab sofort die Option, die Vorlagen mit wenig Aufwand an die individuelle Ziel-Umgebung anzupassen; inklusive Übersetzungen.

Die Zeiten, in denen Cyberkriminelle mit Phishing-Mails in radebrechendem Deutsch und mit allzu auffälligen Fälschungsanzeichen auf Beutezug gingen, sind längst vorbei. Nicht zuletzt dank KI wirken selbst die nach dem Schrotflinten-Prinzip verteilten großen Phishing-Kampagnen inzwischen hoch professionell und sind zudem oft glaubwürdig an Faktoren wie das Corporate-Design, Organigramme und Mitarbeiter, interne Kommunikationswege und ähnliches angepasst. Das erleichtert es den Angreifern, ihre Druck- und Drohkulisse aufzubauen und Opfer aufs Glatteis zu führen. Der aktuellen Studie "Cybersicherheit in Zahlen" von G Data, Statista und Brand Eins zufolge sind sich deshalb aktuell rund 80 Prozent der Angestellten in Deutschland nicht sicher, ob sie entsprechende Betrugsversuche zuverlässig als solche identifizieren können.

Um dieser Entwicklung durch bessere Schulung entgegenzuwirken, rüstet G Data jetzt sein Simulationstraining für Phishing mit einer neuen Option auf: Ab sofort können Sicherheitsverantwortliche und Dienstleiser die derzeit 90 darin verfügbaren Vorlagen über einen Template-Editor anpassen und dadurch die Test-Kampagnen der Kunden glaubwürdiger gestalten. Indem sie beispielsweise hinsichtlich Elementen wie der Sprache und Tonalität besser auf den Unternehmenskontext ausgerichtet werden, soll das die aktuelle Bedrohungslage besser widerspiegeln und damit den Lerneffekt für die Mitarbeiter verbessern.

"Die Gefahr nimmt zu, weil solche Nachrichten durch KI sprachlich besser, glaubwürdiger und schwerer erkennbar werden", konstatiert G-Datas Vertriebs- und Marketingchef, Nikolas Schran und erklärt: "Mit den anpassbaren Vorlagen werden Übungen realistischer und Schwachstellen sichtbarer, sodass Verantwortliche Awareness-Maßnahmen besser steuern können." Dazu kommen außerdem neue Optionen zur Übersetzung, um die eigenen und Standard-Vorlagen in verschiedenen Regionen einsetzen zu können, auch wenn diese bislang nicht offiziell unterstützt werden.

Verschiedene Schwierigkeitsgrade und Trigger verfügbar

Die Phishing-Simulation nutzt für ihre E-Mails typische Szenarien wie Meldungen von Versanddienstleistern, Gutscheine von Online-Shops oder Warnungen zu blockierten Accounts oder Passwörtern. Die darin verwendeten Trigger wie Neugier, Dringlichkeit, Autorität oder Hilfsbereitschaft werden in drei Schwierigkeitsstufen eingesetzt, um die Empfänger dazu zu bewegen, auf einen Link zu klicken oder persönliche Daten einzugeben.

Während die einzelnen Mitarbeiter daran ihre Sinne schärfen können, erhalten die Sicherheitsverantwortlichen einen Report, der ihnen einen Überblick über wichtige Erkenntnisse aus den Trainingsläufen liefert. Dieser verrät ihnen beispielsweise, auf welche Trigger die Mitarbeiter besonders häufig hereingefallen sind. Durch eine Vergleichsfunktion kann dabei beispielsweise auch die "Erfolgsquoten" der selbst erstellten und der Standard-Vorlagen gegenübergestellt werden. Diese Informationen kann dann gezielt für entsprechende Maßnahmen wie weitere Übungs-Kampagnen und andere Aufklärungs- und Schulungsformen genutzt werden.

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