Doppelspitze richtet AWK Proalpha neu aus
Nach dem Abschied von Thomas Schmidt teilen sich künftig Christoph Schott und Uwe Siegwart die Geschäftsführung des Anwenderkreises Proalpha. Sie wollen den Fokus des AWK ausweiten und beispielsweise Service-Anbieter und Dritt-Systeme rund um das ERP stärker mit einbeziehen.
Nach acht Jahren an der Spitze des Anwenderkreises Proalpha e. V. (AWK) hat Thomas Schmidt die Geschäftsführung zum 1. Juni abgegeben und wendet sich nun neuen Aufgaben zu. "Thomas Schmidt steht für kontinuierliches Wachstum", bedankte sich der erste Vorsitzende, Miodrag Nussbaumer, für Schmidts Arbeit und resümierte: "Er hat den Anwenderkreis mitgegründet und zu einer professionellen Plattform für Interessensvertretung, Erfahrungsaustausch und Mitgestaltung entwickelt."
Jetzt aber nutzt der AWK die sich mit dem Führungswechsel bietende Gelegenheit, um sich zu seinem 25. Jubiläum personell und inhaltlich neu aufzustellen. Das erste sichtbare Signal dafür ist die neue Doppelspitze aus Christoph Schott und Uwe Siegwart, die künftig gemeinsam die Interessen der rund 500 Mitglieder vertreten werden. De facto schon im Amt, sollen sie das Ruder offiziell erst Ende der Woche bei der Sommertagung des AWK vom 10. bis 11. Juni 2026 in Frankenthal übernehmen. Durch ihr Engagement in den Arbeitskreisen Automotive (Siegwart) und Electronics & High Tech (Schott) sowie als Mitglieder des erweiterten Vorstands sind beide Manager mit der Arbeit des AWK, seinen Mitgliedern und Anliegen in jedem Fall bereits bestens vertraut.
Mehr Anknüpfungspunkte für Systemhäuser und Diensteister
Dass sie die gemeinsame Geschäftsführung jeweils in Teilzeit übernehmen, soll insofern ausdrücklich nicht als Zeichen gewertet werden, dass der Verband seine Aktivitäten zurückfahren würde. Ganz im Gegenteil wollen Schott und Siegwart die doppelte Kraft und ihre gebündelten Erfahrungen und Kompetenzen dazu nutzen, den Wirkungskreis der Interessenvertretung entlang der Entwicklung des Herstellers auszuweiten. "Gemeinsam legen wir jetzt den Fokus auf das gesamte digitale Ökosystem Proalpha", beschreibt Schott den weiteren Blickwinkel und erklärt, der AWK werden sich damit "nicht nur um die Wechselwirkungen des ERP-Kerns mit Lösungen von Gruppen- und Partner-Unternehmen" kümmern, wie bisher, "sondern auch um die Interaktion mit Dritt-Systemen und das Zusammenspiel mit allen Service-Anbietern." Das solle sicherstellen, dass die Mitglieder "Zugang zu den besten Lösungsansätzen für ihre Herausforderungen" bekommen. Um das zu erreichen, "forcieren wir im gesamten Proalpha-Ökosystem in partnerschaftlicher Zusammenarbeit den Aufbau weiterer Communitys, zusätzlicher Formate für Diskussion und Erfahrungsaustausch sowie neuer Arbeitskreise", erläutert Siegwart. "Damit wollen wir insbesondere prozessorientierte sowie branchen- und funktionsbezogene Erweiterungen fördern."
Schott bringt aus seinen Stationen bei Unternehmen wie der UX-Gruppe und Magna eine langjährige Management- und Beratungserfahrung und fundierte Industrie-Expertise in den Bereichen Automotive, Medical und Electronics mit und leitet im AWK seit 2023 den Arbeitskreis Electronics & High Tech. Siegwart steuert dazu neben strategischer Managementerfahrung umfassendes technisches Know-how und Praxiskompetenz von Anwenderseite bei, die er unter anderem als IT-Leiter der Schlote Gruppe erworben hat. Seit 2023 ist er Geschäftsführer von Vivaldi - Digital Solutions, einem Anbieter von KI-gestützten Lösungen für Qualitätsmanagement und Operational Excellence, und leitet den AWK Arbeitskreis Automotive. Seit Herbst des letzten Jahren unterstützte er dort zudem Community-Managerin Brigitte Koch-Geib, die auch unter dem neuen Führungs-Duo an Bord bleibt.
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