Cancom stärkt Nvidia-Geschäft und wird Factory Specialization Partner

Mit dem exklusiven Status eines Factory Specialization Partner, den man nur auf Einladung von Nvidia erhält, beweist Cancom seine hohe Kompetenz bei KI-Technologie und deren Umsetzung in messbare Wettbewerbsvorteile für Kunden. Erst im produktiven Einsatz von KI zeige sich "der Unterschied zwischen Vision und Wertschöpfung", so Cancom-CEO Rüdiger Rath.

Cancom-Chef Rüdiger Rath: "Wir wollen AI nicht nur technologisch bereitstellen, sondern sie für unsere Kunden messbar wirksam machen." (Foto: Cancom)

Als einer der ersten deutschen Partner ist Cancom nun Factory Specialization Partner von Nvidia. Den Status bekommt man nur auf Einladung des Chipherstellers, der mit dieser brandneuen Kategorie innerhalb seines Partnerprogramms jene Systemhäuser auszeichnet, die Kompetenz im Betrieb produktiver AI-Plattformen nachweisen können.

Den Ritterschlag von Nvidia hat sich Cancom mit einer klarer KI-Strategie und in vielen Projekten zuvor erarbeitet. Rund 100 Gäste auf dem "Modern AI Datacenter Summit" in München vergangenes Jahr hatte Gastgeber Cancom seine Blaupause für den produktiven Einsatz von KI vorgestellt. Mit dabei auf diesem exklusiven Kundenevent: Nvidia und dessen Top-Manager Eoin McConnell.

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"Jedes Unternehmen wird eine AI Factory haben", beschrieb McConnell die Zukunft des Einsatzes industrieller AI. Die baue nicht Nividia, "sondern Partner wie Cancom", so der Intel-Veteran, der nach 25 Jahren beim Weltmarktführer von Prozessoren 2023 zum neuen Weltmarktführer für KI-CPUs, Nvidia, wechselte.

Die strategische Kooperation von Cancom und Nvidia wird mit dem exklusiven Status eines Factory Specialization Partner noch enger und hat für das Systemhaus handfeste Vorteile. Kann Cancom doch diesen Ritterschlag von Nvidia gegenüber Kunden ins Feld führen.

Industrielle Produktionsumgebungen für AI-Anwendungen

Viele Unternehmen tun sich schwer, ihre ersten KI-Pilotprojekte in den produktiven Alltag zu überführen. Genau hier setzt Cancom mit seiner KI-Strategie an. Die Systeme müssen sicher, skalierbar und wirtschaftlich vertretbar betrieben werden können. Das stellt hohe Anforderungen an Nvidia-Partner, die neben der technischen Expertise im Aufbau und Betrieb von KI-Infrastruktur auch eine hohe Beratungskompetenz haben müssen, um Prozesse der Kunden zu verstehen und sie zu automatisieren.

Angesichts steigender Anforderungen an Wettbewerbsfähigkeit, Automatisierung und Datenverwertung gewinnt KI zunehmend an strategischer Bedeutung. Die Antwort darauf: AI Factories. Also industrielle Produktionsumgebungen für AI-Anwendungen, die Cancom realisiert. Das Systemhaus kombiniert leistungsstarke Compute Ressourcen, moderne Netzwerkinfrastrukturen, Orchestrierung mit Kubernetes sowie integrierte Security und Observability Funktionen mit spezialisierten Nvidia Software Stacks wie Nvidia AI Enterprise, Nvidia NIM für den Betrieb von Inference Services, Nvidia NeMo für Training und Fine Tuning großer Sprachmodelle sowie dem Nvidia Base Command Manager für das Management von AI Clustern, zählt das Systemhaus die Bausteine auf, die Nvidia zur Verfügung stellt.

AI-Plattformen auf Basis von Nvidia-Referenzarchitektur

AI Factory nach Nvidia-Bauplan erweitert den Fokus von einzelnen Hochleistungssystemen hin zu standardisierten, unternehmensweiten AI-Plattformen auf Basis validierter Nvidia Enterprise Reference Architectures, so Cancom. "Dabei steigen die Anforderungen an Skalierbarkeit, Betriebssicherheit, Kostenkontrolle und Compliance deutlich. Die Nvidia AI Factory Specialization setzt genau hier an".

Die neue Spezialisierung richtet sich ausschließlich an Anbieter, die AI-Plattformen auf Basis dieser validierten Referenzarchitekturen nicht nur aufbauen und implementieren, sondern auch dauerhaft produktiv betreiben können. "Dazu gehört neben der Plattformarchitektur auch tiefgehende Expertise im Aufbau leistungsfähiger AI Netzwerke – beispielsweise mit Nvidia Spectrum X Ethernet und Nvidia InfiniBand – als Voraussetzung für skalierbare, latenzarme und hochverfügbare AI Workloads", erklärt Nvidia-Partner Cancom.

Nutzen vorrechnen

Die Einführung des Status Factory Specialization Partner fällt nicht zufällig auf 2026. Technologieanbieter haben bereits Anfang dieses Jahres eine neue Phase der KI-Technologie angekündigt, die in diesem Jahr beginnen soll: Das Ende des Experimentierstadiums mit der Überführung von KI-Pilotprojekten in den produktiven Betrieb der IT-Infrastrukturen – und zwar flächendeckend bei allen Unternehmen. "Genau dort beginnt der Unterschied zwischen Vision und Wertschöpfung", sagt Cancom-Chef Rüdiger Rath. "AI muss den Schritt in den produktiven Betrieb schaffen".

An Cancom und Nvidia soll es nicht scheitern, an knappen Budgets bei Anwendern auch nicht. Voraussetzung für letzteres: Man muss Kunden den Nutzen der KI-Investitionen auch vorrechnen können. "Wir wollen AI nicht nur technologisch bereitstellen, sondern sie für unsere Kunden messbar wirksam machen. Damit wollen wir einen konkreten Beitrag zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit in den Kernmärkten der Cancom Gruppe leisten", so Cancom-Chef Rath.

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