Bechtle BIoS: Die Vermessung der Souveränität
Mit dem Bechtle Index of Sovereignty (BIoS) bietet das Systemhaus seinen Kunden ab sofort eine Möglichkeit, den Stand ihrer digitalen Souveränität zu bestimmen und verfolgen sowie entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Unabhängigkeit und Datenautonomie effektiv zu planen.
Wie Souverän sind wir? Diese Frage stellt sich derzeit immer mehr Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Deutschland und Europa. Eine Antwort darauf bietet ihnen ab sofort der Bechtle Index of Sovereignty (BIoS). Er erlaubt es Organisationen, ihren individuellen Grad digitaler Souveränität auf Basis konsolidierter Daten zu errechnen, gemeinsam mit den zertifizierte IT Business Architects des Systemhauses notwendige Maßnahmen zu identifizieren und die damit erzielte Entwicklung zu verfolgen. Damit gibt er Entscheidern aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung eine neue, objektive Messgröße für die digitale Souveränität ihrer Organisation an die Hand, ähnlich den bekannten Nachhaltigkeitsratings. Zudem ist die strukturierte Dokumentation auch explizit darauf ausgelegt, die Kunden bei der Umsetzung und Einhaltung regulatorischer Anforderungen wie DSGVO, KRITIS, NIS2 und DORA zu unterstützen.
Software analysiert IT- und Organisationsstrukturen
Hinter dem in den letzten Monaten entwickelten BIoS steht eine KI-gestützte Software, die auf Basis einer strukturierten Bewertung zentraler Geschäfts- und Verwaltungsprozesse die Datenautonomie, technologische Unabhängigkeit und organisatorischen Fähigkeiten der Anwenderunternehmen analysiert. Dabei bildet das Tool sowohl aktuelle Entwicklungen als auch potenzielle Zukunftsszenarien ab. Im Zentrum steht dabei die auf einem detaillierten Kriterienrahmen basierende und durch KI-gestützte Datenaggregation erweiterte Analyse von IT-Komponenten und Anwendungsdiensten.
Um dabei auch nicht-technische Dimensionen wie die vorhandenen internen Kompetenzen der Kunden, wie etwa ihre Fähigkeiten unabhängig agieren und die digitale Landschaft aktiv gestalten zu können, zu erfassen, flankiert Bechtle die softwarebasierte Auswertung mit einer standardisierten Befragung. Während des gesamten Assesment-Prozesses werden die Kunden zudem eng von Bechtle-Beratern begleitet, die ihnen von den ersten Schritten bis hin zum Abschlussbericht zur Seite stehen und die Ergebnisse in konkrete Handlungsempfehlungen entlang der Ziele der Organisation übersetzen.
Konkrete Ansatzpunkte für nachhaltige Veränderungen
Für den entsprechenden Nutzwert setzt Bechtle nicht nur auf einen einfachen Score, sondern auf fortlaufende strukturierte Einblicke in geschäftskritische Prozesse und die gesamte Organisationsarchitektur. Über die faktenbasierten Situationsanalyse hinaus werden so gezielt lohnende Handlungsfelder identifiziert und priorisiert, über die sich das individuelle Niveau der digitalen Souveränität effizient und nachhaltig steigern lässt. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden unter anderem durch Szenarioanalysen unterstützt, mit denen sich die zu erwartenden Auswirkungen verschiedener Lösungen und Technologien bewerten und zu vergleichen lassen. Das ermöglicht es Kunden, den Souveränitätsaspekt schon bei ihren Kaufentscheidungen direkt mit einfließen zu lassen.
"Die Bewertung bietet eine solide Grundlage zur Einschätzung der digitalen Souveränität und unterstützt die Entwicklung strategischer und operativer Maßnahmen zur Stärkung robuster Gesamtarchitekturen", fasst Dr. Martin Kaloudis, Executive Vice President der Bechtle AG, zusammen. Zum Start bietet Bechtle den BIoS nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz an, weitere europäische Länder sollen jedoch bald folgen.
CRN-Newsletter beziehen und Archiv nutzen - kostenlos: Jetzt bei der CRN Community anmelden