Apples Neuheiten: iPhone 17e, MacBook Neo, Air und Pro

Das Hardware-Portfolio von Apple bekommt einige Upgrades und auch Neuzugänge. Wir fassen die wichtigsten Daten, Details und Preise zu iPhone 17e, iPad Air, MacBook Neo, MacBook Air und MacBook Pro, den neuen Chips M5 Pro und M5 Pro Max sowie dem passenden Zubehör zusammen.

(Foto: Apple / CRN)

Passend zum frühlingshaften Wetter hat Apple diese Woche gleich einen ganzen Strauß neuer Hardware vorgestellt und damit den Startschuss für die Erneuerung der Produktpalette in 2026 gegeben. Neben Upgrades für Macbooks, iPhone und iPad gehören dazu auch neue Chips sowie ganz neue Geräte. Das Angebot reicht von Einsteigermodellen wie dem neuen MacBook Neo und dem iPhone 17e (je ab 699,- Euro) bis hin zu Profigeräten wie dem 16 Zoll MacBook Pro, das in der Vollausstattung mit dem neuen M5 Max Chip knapp 9.000 Euro kostet. Die beiden neuen Chips M5 Pro und M5 Max Chips basieren auf Apples selbst entwickelter Fusion Architecture, die von Grund auf für KI-Anwendungen konzipiert wurde. Im Folgenden stellt Ihnen CRN die wichtigsten Neuheiten vor, die Apple diese Woche ins Rennen geschickt hat.

Apple MacBook Neo (ab 699 Euro)

(Foto: Apple)

Eine komplette Neuheit legt Apple mit dem MacBook Neo vor, das mit einem "revolutionären Preis" ab 699 Euro den neuen und deutlich günstigeren Einstieg in die MacBook-Welt markiert. In den USA ist das kleine MacBook sogar schon ab 599 US-Dollar zu haben.

Angetrieben vom Smartphone-SoC A18 Pro soll das MacBook Neo laut Apple im Vergleich zum meistverkauften PC mit dem neuesten Intel Core Ultra 5 Prozessor bis zu 50 Prozent schneller bei Alltagsaufgaben wie Surfen im Web, und bis zu 3x schneller bei KI-Anwendungen wie dem Anwenden von Fotoeffekten direkt auf dem Gerät, sein.

Die für das MacBook Neo angegebene Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden verspricht selbst für lange und produktive Arbeitstage auszureichen. Als Bildschirm kommt ein 13-Zoll Liquid Retina Display mit 2408 x 1506 Pixeln zum Einsatz, das eine Milliarde Farben unterstützt.

Das robuste Aluminiumgehäuse ist in den vier "wunderschönen" Farben Rosa, Indigo, Silber und Zitrus erhältlich. Auch eine 1080p FaceTime HD-Kamera und zwei Mikrofone sowie seitliche Stereo-Lautsprecher mit Spatial Audio für immersiven Sound sind mit an Bord. Abgerundet wird das MacBook Neo mit MacOS Tahoe und leistungsstarken Apps wie Nachrichten, Pages, Kalender und Safari.

Das MacBook Neo ist ab dem 11. März erhältlich und kann bereits vorbestellt werden. In der Basis-Ausstattung mit 256 GB Speicher kostet es 699 Euro für Endnutzer und 599 Euro für den Bildungsbereich. Damit postiert Apple es bedingt als Konkurrenz zu einigen Chromebooks. Dafür müssen die Nutzer allerdings auch auf einiges Verzichten. So gibt es beispielsweise kein Upgrade für die 8 GB Arbeitsspeicher zu kaufen und wer Touch-ID nutzen will, muss 100 Euro Aufpreis für das größere Modell drauflegen, dass dafür immerhin mit 512 GB Speicher aufwartet.

M5 Pro und M5 Max

(Foto: Apple)

Der neuen Apple-Chips M5 Pro und M5 Max nutzen die selbstentwickelte Fusion Architecture, die zwei Dies zu einem einzigen System-on-a-Chip verbindet und dadurch Leistungssteigerungen ermöglichen soll. Ihre Leistung soll den x86-Mitbewerb weit übertreffen und ausreichen, dass KI-Forscher und Entwickler damit eigene Modelle lokal trainieren und Kreative KI-basierte Tools für Videobearbeitung, Musikproduktion und Design nutzen können. Eine Besonderheit ist, dass Apple beide Prozessoren jeweils in zwei Varianten mit unterschiedlich vielen CPU- und GPU-Kernen anbietet.

So kann der M5 Pro entweder mit 15 CPU- und 16 GPU-Kernen geordert werden oder aber mit 18 CPU- und 20 GPU-Kernen. Bei letzterer Variante verteilen sich die CPU-Cores auf 6 Superkerne sowie 12 komplett neu designten Performance-Kerne, die laut Hersteller für energieeffiziente multithreaded Profi-Workloads optimiert wurden. Er richtet sich an Nutzer, die komplexe Workflows ausführen – etwa Entwickler, die Algorithmen optimieren, und Fotografen, die riesige Bildersammlungen bearbeiten. Der M5 Pro unterstützt bis zu 64 GB gemeinsamen Speicher mit einer Bandbreite von bis zu 307 GB/s. Apple zufolge verarbeitet er LLM-Prompts bis zu 4x schneller als der M4 Pro Vorgänger und schlägt den M1 Pro bei der KI-Bilderzeugung um den Faktor 8.

Der neue M5 Max Chip richtet sich an Anwender, die an die absoluten Grenzen gehen – etwa Ingenieure, die aufwendige Simulationen durchführen. Im Gegensatz zum M5 Pro sind beide M5-Max-Varianten mit 18 CPU-Kernen ausgestattet, die sich ebenfalls auf 6 Superkerne und 12 Performance-Kerne aufteilen. Während die kleinere Ausbaustufe 32 GPU-Kerne nutzen kann, sind es beim schnellsten Modell 40 und damit doppelt so viele wie im großen M5 Pro. Der Apple M5 Max unterstützt bis zu 128 GB gemeinsamen Speicher mit einer Bandbreite von bis zu 614 GB/s. Auch er soll im Vergleich zum M4 Max LLM-Prompts bis zu vier Mal schneller verarbeiten und KI-Bilder acht Mal schneller erzeugen als die erste Generation M1 Max.

MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max

(Foto: Apple)

Das neue MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll bringt bereits KI-Funktionen mit und verfügt über Apples brandneue Chips M5 Pro und M5 Max. Diese haben laut Apple nicht nur den schnellsten CPU-Kern der Welt, sondern auch eine Next-Gen-GPU mit Neural Accelerator in jedem Kern und eine gesteigerte Bandbreite für den gemeinsamen Speicher. Damit soll das neue MacBook Pro bis zur vierfachen KI-Leistung des Vorgängers erreichen und bis zu achtmal so schnell sein wie die älteren M1-Modelle. Das soll es anspruchsvollen Nutzern wie Entwicklern, Forschern, Business-Profis und Kreativen erlauben, neue KI-basierte Workflows flüssig auf dem MacBook Pro nutzen. Außerdem verspricht Apple eine bis zu doppelt so schnelle SSD-Leistung. Für kabellose Netzwerke ist Apples N1-Chip an Bord, der bereits Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 unterstützt. Die Akkulaufzeit wird mit bis zu 24 Stunden angegeben.

Das MacBook Pro ist ebenfalls ab dem 11. März erhältlich, als Farben stehen Schwarz und Silber zur Auswahl. Das kleinere 14‑Zoll MacBook Pro ist mit dem Standard-M5, 16 GB RAM und 1 TB Speicher ab 1.899 Euro erhältlich, mit M5 Pro (ab 24 GB RAM) sind es schon 2.499 Euro (2.199 Dollar) und mit M5 Max (ab 32 GB RAM und 2 TB Speicher) 4.199 Euro. Die Preise für das Modell mit 16 Zoll beginnen bei 2.999 Euro (2.699 Dollar) mit dem M5 Pro und bei 4.499 Euro mit dem M5 Max. Im Vollausbau mit M5 Max 18/40, 128 GB RAM, 8 TB Speicher, Nanotextur-Display und Netzgerät schlägt das neue MacBook Pro mit satten 8.798 Euro zu Buche.

MacBook Air

(Foto: Apple)

Das neue MacBook Air verfügt mit dem neuen M5-Chip nun ebenfalls über eine schnellere 10-Kern-CPU samt der Next-Gen-GPU mit Neural Accelerator in jedem Kern, wodurch das MacBook Air verschiedenste komplexe Workflows meistert. Damit soll es eine bis zu 4x schnellere KI-Leistung bieten als das bisherige MacBook Air mit dem M4. Außerdem kommt das MacBook Air 2026 nun serienmäßig mit doppelt so viel Speicher (512 GB) und schnellerer SSD-Technologie wie der Vorgänger und ist erstmals auf bis zu 4 TB konfigurierbar. Auch hier sorgt Apples N1-Chip für drahtlose Verbindungen, inklusive Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.

Der Modellreihe entsprechend zeichnet sich das MacBook Air durch ein dünnes, leichtes und robustes Aluminium-Design, ein Liquid Retina Display, eine 12-MP Center Stage-Kamera, bis zu 18 Stunden Akkulaufzeit, ein immersives Soundsystem mit Spatial Audio und zwei Thunderbolt 4-Anschlüsse mit Unterstützung für bis zu zwei externe Displays, aus. Es ist auch wieder als 13-Zoll- und als 15-Zoll-Modell erhältlich, als Farben stehen Himmelblau, Mitternacht, Polarstern und Silber zur Auswahl.

Das neue MacBook Air mit M5 ist ab dem 11. März erhältlich. Die Preise für die kleinere Variante (13 Zoll) beginnen bei 1.199 Euro (1.099 Dollar), das 15‑Zoll Modell kostet ab 1.499 Euro (1.299 Dollar).

iPhone 17e

(Foto: Apple)

Neben den MacBooks hat Apple diese Woche auch das iPhone 17e vorgestellt und bezeichnet es als leistungsstarken und erschwinglichen Neuzugang zur iPhone-17-Reihe. Dafür setzt es auf den neuesten A19-Prozessor und Apples neuestes Mobilfunkmodem C1X, das laut Apple doppelt so schnell ist wie das C1 im iPhone 16e. Das neue Einstiegs-iPhone hat eine 48MP Fusion-Kamera mit Next-Gen-Portraits und 4K Dolby Vision Video. Außerdem ermöglicht es einen optisch hochwertigen 2x Tele-Zoom. Das 6,1-Zoll Super Retina XDR Display besitzt Ceramic Shield 2, das dreimal besseren Kratzschutz als die Vorgängergeneration und weniger Blendung bietet.

Auch das iPhone 17e ist ab dem 11. März verfügbar, Apple bietet es in Schwarz, Weiß und einem neuen sanften Pink an. Das Basismodell kommt nun mit doppelt so viel Speicher wie der Vorgänger (256 GB), kostet aber mit 699 Euro (599 Dollar) nicht mehr.

iPad Air mit M4

(Foto: Apple)

Als weiteres Upgrade hat Apple das neue iPad Air mit M4 und mehr Speicher vorgestellt, das durch den M4 mit 8 CPU- und 9 GPU-Kernen einen deutlichen Leistungssprung verspricht. Laut Apple soll der Geschwindigkeitszuwachs im Vergleich zum Vorgänger mit dem M3 bei etwa 30 Prozent liegen. Das iPad Air 2026 verfügt über 12 GB gemeinsamen Speicher – ein Plus von 50 Prozent – und eine Speicherbandbreite von 120 GB/s.

Bei der Konnektivität arbeitet das neue iPad Air ebenfalls mit einer Kombination aus N1 und C1X, die für schnelles WLAN und Mobilfunk sowie Unterstützung für Wi-Fi 7 sorgen soll. Mit iPadOS 26, fortschrittlichen Kameras, Akkulaufzeit für den ganzen Tag, einem leistungsstarken App-Ökosystem und Zubehör wie Apple Pencil Pro und Magic Keyboard bietet das iPad Air ein vielseitiges Erlebnis.

Wie gehabt, ist das ebenfalls ab 11. März verfügbare neue iPad Air in den zwei Formfaktoren 11 Zoll (ab 649 Euro / 599 Dollar) und 13 Zoll (ab 849 Euro / 799 Dollar) erhältlich. Bei der Farbauswahl bietet Apple Space Grau, Blau, Violett und Polarstern an.

iPad-Air-Zubehör: Magic Keyboard und Apple Pencil / Pro

(Foto: Apple)

Von Skizzen bis zur Arbeit: Die neuen Apple Pencils und das Magic Keyboard sollen neue Maßstäbe für Kreativität und Produktivität am iPad Air setzen. Das neue Magic Keyboard für das iPad Air soll das Tipperlebnis verbessern und die Möglichkeiten erweitern: Mit einem integrierten Trackpad für präzise Aufgaben wie Textauswahl und einer 14-Tasten-Funktionsleiste für schnellen Zugriff auf Features wie Bildschirmhelligkeit und Lautstärke. Es wird magnetisch befestigt, und der Smart Connector verbindet Strom und Daten sofort – ganz ohne Bluetooth.

Der neue Apple Pencil (USB-C) und der Apple Pencil Pro bieten zwei Optionen für Nutzer. Der Apple Pencil ist ideal für Notizen und Skizzen, während der Apple Pencil Pro Funktionen wie Squeeze und Barrel Roll bietet, um Ideen auf völlig neue Weise umzusetzen.

Preise: Magic Keyboard und Stifte sind sowohl mit dem 11-Zoll als auch dem 13-Zoll iPad Air kompatibel. Das Magic Keyboard kostet 329 Euro (269 Dollar) für das 11-Zoll-Modell bzw. 349 Euro (319 Dollar) für das 13-Zoll-Modell. Der Apple Pencil kostet 89 Euro (79 Dollar), die Pro-Version 149 Euro (129 Dollar).

Dieser Artikel basiert teils auf Material unserer Schwesterpublikation crn.com.

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