ADN erweitert Zero-Trust-Angebot um NetBird

Der VAD erweitert sein Portfolio um die Zero‑Trust‑Networking‑Plattform von NetBird, die Systemhäusern und MSPs eine gute Möglichkeit an die Hand gibt, um ihre Kunden bei der Umstellung von Remote-Access-Strukturen auf eine souveräne Zero‑Trust‑Lösung zu begleiten.

"NetBird ergänzt unser Portfolio um eine Lösung, die diese Marktveränderung technisch sauber abbildet und unseren Partnern hilft, ihre Kunden frühzeitig auf die nächste Generation sicherer Vernetzung vorzubereiten." Hermann Ramacher, Geschäftsführer, ADN Distribution (Foto: ADN)

Angesichts der rapide zunehmenden Cybergefahren und der zusätzlichen Herausforderungen durch die KI-Integration setzen immer mehr Unternehmen auf Zero-Trust-Architekturen. Um es den Partnern zu ermöglichen, die entsprechende Nachfrage ihrer Kunden zielgerichtet abdecken zu können, erweitert ADN sein Angebot auf diesem Gebiet ab sofort um die Zero-Trust-Netzwerklösung von NetBird. "Wir sehen derzeit einen klaren Umbruch in der Netzwerk- und Sicherheitsarchitektur vieler Unternehmen", bestätigt ADN-Geschäftsführer Hermann Ramacher und konstatiert: "Zero Trust entwickelt sich zum Standard, weil klassische perimeterbasierte Modelle ihre Grenzen erreicht haben." Angesicht dieser Veränderungen ist die Partnerschaft mit Netbird in seinen Augen "ein wichtiger Baustein für unser Sicherheits- und Netzwerkportfolio".

Die speziell auf hybride und cloudbasierte Umgebungen ausgelegte Plattform von NetBird ermöglicht die vollständig verschlüsselte Peer‑to‑Peer‑Kommunikation zwischen Endgeräten, Standorten und Cloud‑Workloads und bietet so einen sicheren, identitätsbasierten Zugriff auf verteilte IT‑Infrastrukturen. Um die Partner und Kunden dabei nicht mit zusätzlicher Komplexität zu belasten, setzt sie auf zentrales Management und verspricht dank ihrer auf dem WireGuard‑Protokoll basierenden Architektur zudem eine einfache und minutenschnelle Implementierung ohne umfangreiche VPN‑ oder Firewall‑Konfigurationen und ohne zusätzliche Hardware. Damit können Systemhäuser und MSPs sie bei ihren Kunden als flexible, skalierbare Alternative oder Ersatz für traditionelle Remote-Access-Strukturen wie VPN- und Multiprotocol Label Switching (MPLS) positionieren.

"Zero Trust darf nicht komplex sein"

Indem die Zero‑Trust‑Networking‑Plattform Netzwerkzugriffe nicht mehr nur über IP-Adressräume, sondern über konsequente Richtlinien für Benutzer-, Gruppen- oder Geräteidentitäten definiert und steuert, sichert sie das Identitätsmanagement ab und erlaubt Anwendern eine granulare Kontrolle der Berechtigungen und Ereignisse. Als softwarebasierte Architektur kann die Lösung in physischen Umgebungen ebenso eingesetzt werden wie in virtuellen, sodass sie auch Multi- und Hybrid-Cloud-Szenarien mit abdeckt. Zusätzlich gibt NetBird den DevOps- und Cloud-Teams der Partner und Anwender API- und Infrastructure-as-Code-Funktionen zur Unterstützung automatisierter Deployments an die Hand. "Zero Trust darf nicht komplex sein. Deshalb reduziert unser Ansatz den Aufwand für sichere Konnektivität in verteilten Infrastrukturen deutlich", verspricht Nima Sadeghifard, Chief of Staff bei NetBird.

Ramacher ist überzeugt, dass dieses Paket den Partnern des VADs gute Möglichkeiten eröffnet, es als Antwort auf die aktuellen herausforderungen bei den Kunden zu platzieren: "NetBird ergänzt unser Security-Portfolio um eine Lösung, die in vielen Kundenumgebungen eine echte Lücke schließt." Nicht zuletzt können Dienstleister damit auch die wachssende Nachfrage ihrer Kunden nach digitaler Souveränität bedienen. Nicht nur lässt sich die Open‑Source‑Plattform vollständig transparent prüfen, auf Wunsch kann sie zudem komplett unabhängig von proprietären Cloud‑Diensten im eigenen Rechenzentrum des Partners oder Kunden gehostet werden – samt Control Plane. Ihre dezentrale Peer‑to‑Peer‑Architektur soll stabile, latenzarme Verbindungen sicherstellen und zugleich zentrale Engpässe oder Single Points of Failure vermeiden. "Reseller können sichere, verschlüsselte Verbindungen von Standorten, Rechenzentren, Cloud-Workloads und Remote-Usern in Hybrid- und Multi-Cloud-Szenarien realisieren – mit klaren Richtlinien und einer Architektur, die auf die Anforderungen moderner IT-Teams zugeschnitten ist", fasst der ADN-Gründer die Möglichkeiten für die Partner zusammen.

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