Pure Storage glänzt mit zweistelligen Wachstumsraten

Im zweiten Quartal konnte Pure Storage seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent steigern. Angetrieben wird das Wachstum vor allem vom Service-Portfolio. Quasi als Sahnehäubchen sammelte der Anbieter zudem ein paar wichtige Awards ein.

(Foto: Pure Storage)

Das herausfordernde Marktumfeld tut dem Wachstum von Pure Storage keinen Abbruch, ganz im Gegenteil: Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2026 ging es weiter bergauf. Laut dem offiziellen Finanzbericht konnte der Speichertechnologieanbieter in den drei Monaten bis zum 3. August insgesamt 861,0 Millionen US-Dollar umsetzen. Das waren 13 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das daraus erzielte Betriebsergebnis lag bei 130 Millionen Dollar (non-GAAP).

Storage als Service besonders gefragt

Besonders gut lief demnach das Geschäft mit Abonnementdiensten. Der mit ihnen erzielte Umsatz wuchs im zweiten Quartal um 15 Prozent auf 414,7 Millionen US-Dollar und steht somit kurz davor, mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes zu stellen. Stärkster Treiber waren hier die Storage-as-a-Service-Angebote, für die ein Umsatzsprung von 24 Prozent verzeichnet wurde. Insgesamt konnte Pure Storage damit seinen jährlich wiederkehrenden Abonnementumsatz um 18 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar hochschrauben. Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen (RPO) kletterten auf 2,8 Milliarden Dollar, was einem Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Nachdem Pure Storage damit die eigenen Prognosen übertreffen konnte, wurden die Jahresprognosen entsprechend angehoben. Statt eines Wachstums um 11 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar erwartet das Unternehmen jetzt rund 14 Prozent Wachstum und mehr als 3,6 Milliarden Dollar Umsatz. CEO Charles Giancarlo sieht in den guten Ergebnissen vor allem eine Bestätigung, dass es seinem Team und den Vertriebspartnern gut gelingt, die Kunden von den Mehrwerten der Pure Storage-Plattform für ihre Datenspeicherung und -verwaltung zu überzeugen. "Unternehmensanwendungen stecken heute in unflexiblen Altsystemen fest, die Daten in Silos sperren", beschreibt Giancarlo die dabei häufig vorgefundene Ausgangssituation. "Mit Purity und Pure Fusion virtualisieren Kunden ihren Speicher und erstellen ihre eigene Enterprise Data Cloud, um ihre Daten für den Geschäftseinsatz freizusetzen."

"Pure Storage hat im zweiten Quartal sowohl seine Umsatz- als auch seine Betriebsgewinnprognose übertroffen. Dies spiegelt die starke Kundenakzeptanz unserer Plattformstrategie wider." Tarek Robbiati, CFO von Pure Storage (Foto: Pure Storage)

Produktneuheiten und Innovationen

Gleichzeitig konnte Pure Storage im zweiten Quartal einige wichtige technologische Neuerungen wie die Enterprise Data Cloud (EDC) vorantreiben. Mit ihrem neuen Architekturansatz Pure Fusion soll sie ein intelligentes und autonomes Daten- und Speichermanagement ermöglichen, das die Kunden durch seine Einfachheit wesentlich entlastet. Hinzu kamen außerdem einige neue Speicherprodukte wie FlashArray//XL, FlashArray//ST und FlashBlade//S, die anspruchsvolle und skalierbare Workloads in verschiedenen Unternehmensanwendungen unterstützen und dabei einheitliche Block-, Datei- und Objektspeicherfunktionen bieten. Als weitere wichtige Neuheit hat Pure Storage außerdem Portworx für KubeVirt vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine virtualisierungszentrierte Speicherlösung für Kubernetes. Sie soll Partnern und Kunden eine vergleichsweise kostengünstige und einfache Verwaltung von VM-Workloads mit der Red Hat OpenShift Virtualization Engine bieten.

Last, but not least hat es Pure Storage als Bestätigung für seine technologischen Fortschritte und Erfolge in die Liste der "Top 25 IT-Innovatoren 2025" unserer Kollegen der CRN in den USA geschafft. Und auch in der DBTA-Liste der 100 wichtigsten Unternehmen im Datenbereich ist Pure Storage in diesem Jahr vertreten.

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