IT-Guard will Systemhäuser übernehmen
Anorganische Wachstumspläne öffentlich gemacht: Der in Willich bei Düsseldorf ansässige IT-Dienstleister IT-Guard sucht gezielt IT-Systemhäuser zur Übernahme. Im Fokus stehen dabei Unternehmen vom Niederrhein (Krefeld, Viersen, Mönchengladbach), aus Düsseldorf und angrenzenden Regionen.
Das im Jahr 1982 gegründete Unternehmen IT-Guard zählt selbst aktuell nur wenige Mitarbeitende. Das Leistungsportfolio umfasst IT-Infrastruktur, Cloud-Lösungen, IT-Sicherheit, Managed Services, Monitoring und IT-Support für mittelständische Unternehmen. Doch der von Geschäftsführer Sven Stelzer geführte Anbieter hat sich Expansion auf die Fahnen geschrieben und bietet bevorzugt in der Niederrhein-Region "partnerschaftliche Übernahmen mit langfristiger Perspektive". Gesucht werden kleine und mittelständische IT-Systemhäuser, unabhängig davon, ob kurzfristig eine altersbedingte Nachfolge ansteht oder frühzeitig eine strategische Lösung gesucht wird. Ganz offen sagt IT-Guard, was dabei besonders zählt: Unternehmen mit Wartungsverträgen, Managed Services, Cloud-Diensten oder einem stabilen mittelständischen Kundenstamm.
Der Dienstleister will mögliche Interessenten nicht durch radikale Maßnahmen abschrecken: Man beabsichtige eine sichere und wertschätzende Fortführung des Unternehmens. Man verfolge außerdem bewusst keinen kurzfristigen Konsolidierungsansatz, sondern setze auf nachhaltiges Wachstum, Kontinuität für Kunden und den Erhalt gewachsener Strukturen. Die vorhandene Kundschaft profitiere nach einer Übernahme von erweiterten Leistungen, höherer Ausfallsicherheit, professionellen Prozessen und zusätzlicher Expertise – ohne den Verlust regionaler Nähe.
Fachkräfte sollen erhalten bleiben
Auch an die Mitarbeitenden gibt IT-Guard ein klares Signal: "Bestehende Teams werden übernommen, Arbeitsplätze gesichert und gezielt weiterentwickelt". Man biete moderne Arbeitsstrukturen, klare Verantwortlichkeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein professionelles Qualitäts- und Sicherheitsumfeld.
Thema Nachfolgeregelung: Für Geschäftsführer und Inhaber werden flexible Modelle angeboten. Ob vollständige Übergabe, schrittweiser Rückzug oder aktive Weiterarbeit in einer leitenden Funktion – individuelle Lösungen sind ausdrücklich gewünscht. Ziel ist ein geordneter Übergang, der Know-how erhält, Kundenbeziehungen beibehält und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Abnehmen will man etablierten Systemhäusern aktuelle Belastungen wie vermehrte Investitionen in die IT-Sicherheit, NIS-2, Datenschutz, Dokumentation, Automatisierung sowie in Managed-Service-Modelle. Man biete vertrauliche Gespräche und einen unverbindlichen Austausch über mögliche Übernahmemodelle.
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