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Fujitsu-Studie

Unternehmen nutzen durchschnittlich neun Cloud-Anbieter

16. Januar 2019, 15:07 Uhr   |  Daniel Dubsky

Unternehmen nutzen durchschnittlich neun Cloud-Anbieter
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Einer Studie von Fujitsu zufolge kommen in Unternehmen durchschnittlich neun Cloud-Services zum Einsatz. Immer häufiger heißt es »Cloud first« oder »Cloud only«. Damit wächst die Bedeutung von Orchestrierungstools.

Immer mehr Unternehmen fahren eine »Cloud first«- oder »Cloud only«-Strategie, wie aus einer aktuellen Studie von Fujitsu hervorgeht. Immerhin schon 21 Prozent der befragten Firmen verfolgen mittlerweile diesen Ansatz, nachdem es vor einem Jahr noch rund zwölf Prozent waren. Das hat dazu geführt, dass Multicloud-Umgebungen zum Standard geworden sind: Durchschnittlich arbeiten Unternehmen mit neun Cloud-Anbietern zusammen. Ein Drittel nutzt zwischen zehn und 20 Services aus der Cloud.

In den kommenden Monaten und Jahren dürften es allerdings noch deutlich mehr werden. Schließlich sind zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) der Ansicht, die Multicloud werde künftig ein noch wichtigerer Bestandteil ihrer Cloud-Architektur werden. Probleme bereitet ihnen allerdings die Verwaltung dieser Vielfalt. Immerhin vier Fünftel räumen ein, dass sie ihre Cloud-Umgebung effektiver orchestrieren müssen. Vor allem die Kosten (55 Prozent) und die Auswahl des am besten geeigneten Partners (51 Prozent) sieht man als Herausforderungen auf dem Weg dahin. Fast alle Unternehmen (91 Prozent) äußerten zudem den Wunsch, Workloads leichter zwischen Clouds verschieben zu können.

Wie wichtig eine Cloud-Orchestrierung ist, zeigt sich daran, dass drei Viertel der Befragten (76 Prozent) diese für entscheidend erachten, um die digitale Transformation erfolgreich anzugehen. Sie erhoffen sich vor allem Transparenz und Kontrolle über die verwendeten Cloud-Angebote (62 Prozent), Kosteneinsparungen (49 Prozent) sowie ein konsistentes Nutzerlebnis (46 Prozent). Dies zu erreichen dürfte allerdings nicht einfach werden, sieht man, dass 53 Prozent der Unternehmen der Meinung sind, ihnen fehle das Know-how für einen erfolgreichen Betrieb ihrer Cloud-Umgebung.

Bedenklich ist das vor allem deshalb, weil viele Prozesse in den Firmen bereits auf die Cloud angewiesen sind. Sieben von zehn Befragten gab beispielsweise an, die Cloud für Services für ihre Kunden zu benötigen.

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