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Test: Mobile-Net-Switch verbindet auf Knopfdruck Notebooks mit Netzwerken

17. März 2009, 17:05 Uhr   |   | Kommentar(e)

Test: Mobile-Net-Switch verbindet auf Knopfdruck Notebooks mit Netzwerken

Wer seinen mobilen Rechner häufig an unterschiedliche Netzwerke anschließt, kennt die Situation: Häufig müssen erst Änderungen an der Konfiguration des Geräts durchgeführt werden, bis es sich ins LAN einbinden lässt. »Mobile Net Switch« löst dieses Problem.

Einen mobilen Computer häufig mit verschiedenen Netzwerken verbinden zu müssen, ist eines der Dinge, das viele Road-Warrior fast in den Wahnsinn treibt. Denn jedes LAN besitzt seine eigenen Netzwerklaufwerke, Mail-Server, IP-Adressbereiche und Drucker.


Mit Mobile Net Switch kann der Benutzer unterschiedliche Profile für mehrere Netze anlegen und auf Knopfdruck aktivieren.

Natürlich leistet DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) Hilfe und hat das IP-Adressen-Problem recht gut im Griff. Trotzdem bleibt für den geplagten Benutzer noch viel zu tun. Und um das, was übrig bleibt, kümmert sich Mobile-Net-Switch.

Der Kern dieses kleinen Hilfsprogramms sind Profile, die der Benutzer für die einzelnen Netzwerkstandorte konfiguriert. Jedes Profil enthält Optionen für die IP-Adressierung, Host-Konfiguration, die Einstellungen für Internet-Zugang, Desktop und System sowie Scripts und ein Textfeld für Notizen.

IP-Adresse vorgeben

In den IP-Adresseinstellungen beschreibt der Benutzer unter anderem, welche Netzwerkkarte er nutzen möchte, vorausgesetzt, mehrere stehen zur Auswahl. Außerdem legt er fest, ob er mit DHCP oder manuell konfigurierten Einstellungen arbeiten möchte.

Konfigurieren lassen sich beispielsweise Gateway-, DNS- und WINS-Server-Adressen. Die erweiterten Einstellungen erlauben das Ein- und Ausschalten der Windows-Firewall sowie das Eintragen eines DNS-Suffix.

Im Host-Abschnitt spezifiziert der Benutzer die Host-Datei-Einträge für das jeweilige Netzwerk. Die Interneteinstellungen beschreiben den Verbindungstyp, die zu nutzende Homepage, die Verwendung des ISA-Firewall-Clients sowie – falls erforderlich – Modemeinstellungen und Wählregeln.

Netzlaufwerke »mappen«

Die interessantesten Optionen findet der Benutzer in den Abschnitten »Main« und »System« eines jeden Profils. Unter »Main« spezifiziert er Anmeldeinformationen, Proxy-Server und Laufwerksverbindungen (Drive-Mappings).

Für die Drive-Mappings gibt es zwei Optionen: das Trennen vorheriger Drive-Mappings beim Netzwerkwechsel und das Erzeugen persistenter Drive-Mappings. Wählt der Benutzer die letztgenannte Option, stellt das Programm bei wiederholtem Besuch des jeweiligen Netzwerks die im Profil hinterlegten Laufwerksverbindungen automatisch wieder her.

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2. Standarddrucker für jedes Netz definieren

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