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Software-definierte Lösungen sorgen für flexible Storage-Umgebung

Streck modernisiert Infrastruktur mit Datacore

27. Mai 2019, 14:55 Uhr   |  Daniel Dubsky

Streck modernisiert Infrastruktur mit Datacore
© Streck Transportgesellschaft

Wegen der Einführung einer neuen ERP-Lösung wollte die Streck Transportgesellschaft ihre Storage-Infrastruktur modernisieren. Gewünscht war neben höherer Performance auch eine einfachere Verwaltung – was mit »SANsymphony« und »Hyperconverged Virtual SAN« von Datacore erreicht wurde.

Die Streck Transportgesellschaft mbH ist ein deutsches Speditions- und Logistikunternehmen aus Lörrach in Baden-Württemberg, das 1946 gegründet wurde und international tätig ist. Es zählt rund 1.200 Mitarbeiter und besitzt 19 Standorte in Deutschland und der Schweiz; im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei über 265 Millionen Euro. Bereits vor einigen Jahren wurde bei Streck die Entscheidung gefällt, eine neue, zentrale ERP-Lösung einzuführen – die Wahl fiel auf die branchenoptimierte »Cargo Suite« von Microsofts »Dynamic AX«. Schwer abschätzbar waren damals der zukünftige Ressourcenverbrauch der neuen Anwendung und die für die gewünschte Performance notwendige Hardware, zumal auslaufende Wartungsfenster für die Storage-Systeme für zusätzlichen Druck sorgten. Daher wurde eine Modernisierung der Storage-Infrastruktur angegangen.

SDS-Lösung auf Standard-Hardware

Durch den IT-Dienstleister Itris wurden vier Datacore-Knoten auf HPE-Servern vom Typ »Proliant DL380« eingerichtet. Zwei dieser gespiegelten Knoten mit der Software-defined-Storage-Software »SANsymphony« stehen als zentrale SAN-Plattform für die Hyper-V-Hosts bereit. Die Speichermedien – SSDs mit einer Gesamtkapazität von 2,4 TByte und SAS-Disks mit einer Gesamtkapazität von 24 TByte – sind in direkt angeschlossenen »HPE D3700«-Enclosures untergebracht und stellen ausreichend Speicherplatz für die rund 100 virtuellen Maschinen zur Verfügung. Die Datacore-Software sorgt für eine synchrone Spiegelung aller Daten und mit einem automatischen Failover für höchste Verfügbarkeit. Ein Auto-Tierung zwischen SSDs und SAS-Platten stellt eine optimale Performance sicher.

Zwei weitere Datacore-Knoten wurden direkt mit SSDs bestückt und setzen auf die HCI-Lösung »Hyperconverged Virtual SAN« des Herstellers. Sie stellen 6,4 TByte Speicherkapazität bereit und dienen als Basis für einen »MS SQL«-Cluster mit hohem Datendurchsatz und Always-On-Verfügbarkeit. Ein weiterer Knoten dient dem Backup, wobei die Integration der Datacore-Lösung mit Veeam für eine einfache Bedienung sorgt. Für diese weniger Performance-hungrigem Workloads werden SATA-Festplatten mit insgesamt 48 TByte in weiteren HPE-Enclosures genutzt.

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