Schwerpunkte

Speichermedien

So klappt der Wechsel auf SSD

12. Oktober 2011, 11:50 Uhr   |  

So klappt der Wechsel auf SSD

Der Umstieg auf eine Solid State Disk beschleunigt den PC in vielen Bereichen deutlich. Doch gilt es beim Einbau einiges zu beachten: Unsere Anleitung liefert wichtige Tipps zum Einbau und erklärt, wie man Windows optimal auf den Betrieb mit der SSD einstellt.

Der Umstieg von einer herkömmlichen Festplatte auf eine SSD ist wie ein Turbo-Modus für den PC, insbesondere wenn es sich um die Systemplatte handelt. Allerdings lauern beim Umbau auch einige Fallstricke, die es zu vermeiden gilt, wenn man später die volle Performance ausschöpfen will und dabei gleichzeitig auch die Lebenserwartung der SSD verbessern.

Erste Schritte - Einbau und Konfiguration des Systems:

SSD Einbau und Konfiguration

Eine SSD (links) besitzt im Gegensatz zu einer herkömmlichen Festplatte (rechts) keine beweglichen Teile.  Tipp 1: Augen auf beim SSD-Kauf  Nach wie vor sind die auf Flash-Speicher basierenden SSDs teurer als herkömmliche Festplatten. Bei einer herkö
Tipp 2: Nur installieren, was nötig ist  SSDs bestehen ausschließlich aus Flashspeicher. Während das Lesen des Speichers unkritisch ist, ist die Anzahl der Schreibvorgänge technisch bedingt begrenzt. Nach einigen Hunderttausend Schreibvorgängen kann
Zeigt der Windows-Leistungsindex eine „Datentransferate“ unter „7,0“ an, ist die SSD nicht optimal eingestellt.  Tipp 3: Windows Leistungsindex prüfen  Der Windows Leistungsindex ist kein besonders aussagekräftiger Benchmark, dennoch ist der Index br

Alle Bilder anzeigen (8)

Anschließend gilt es das System zu sichern und gegebenenfalls gleich auf die SSD zu übertragen:

SSD: System einrichten und sichern

Um eine Sicherung von Windows zu erstellen, benutzen Sie am besten Easeus Todo Backup Free von der Heft-DVD. Klicken Sie auf den Reiter „Backup“ und dann auf „Disk and partition backup“. © PCgo
Geben Sie der Sicherung eine sinnvolle Bezeichnung und setzen Sie im nächsten Schritt einen Haken vor der Systempartition, von der Windows startet: In der Regel ist das „(C:)“. © PCgo
Legen Sie nun fest, wohin das Backup gespeichert werden soll. Sinnvoll ist eine externe USB-Festplatte oder eine physikalisch zweite Festplatte im Desktop-PC. © PCgo

Alle Bilder anzeigen (5)

So rüsten sie eine SSD im Notebook nach:

SSD im Notebook nachrüsten

Bei den meisten Notebooks lässt sich die Festplatte leicht tauschen. Dazu löst man alle Schrauben der zugehörigen „HDD“- Bodenplatte. Der Tausch bei Desktop-PCs erfolgt im Prinzip analog. © PCgo
Lösen Sie die beiden SATA-Kabel von der alten Festplatte. Tipp: Bei Desktop-PCs können Sie die alte HDD fortan als Zweitplatte benutzen, um darauf große Datenmengen wie Musik und Videos abzulegen. © PCgo
Befestigen Sie die SATA-Kabel an der neuen SSD und bauen Sie diese ins Gehäuse. Für Desktop-PCs liegen den SSDs oft Adapter bei, um diese in einen 3,5-Zoll-Festplattenschacht einbauen zu können. © PCgo

Alle Bilder anzeigen (3)

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

SSD-Praxistest: Turbo für den PC
»SSD-Adapter« für SD-Karten
So wird SSD im Unternehmen zum Erfolg
Wer ist schneller: Notebook gegen PC

Verwandte Artikel

Speichermedien