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WAN-Optimierung

SilverPeak drängt in den deutschen Markt

27. April 2011, 15:01 Uhr   |  Ulrike Garlet

SilverPeak drängt in den deutschen Markt

Mike Betz, Vice President EMEA bei SilverPeak

Der WAN-Optimierungsspezialist SilverPeak baut sich in Deutschland einen Partnerkanal auf. Bis Ende des Jahres möchte EMEA-Chef Mike Betz die Zahl der Händler verdoppeln.

SilverPeak, will sich in Europa einen Namen machen. Der amerikanische Spezialist für WAN-Optimierung ist im vergangenen Herbst im deutschen Markt gestartet und expandiert seither in die wichtigsten Märkte der Region. »Wir sind jetzt in Europa flächendeckend aufgestellt«, sagt Mike Betz, Vice President EMEA bei SilverPeak, im Gespräch mit Computer Reseller News.

Neben seinem traditionellen Geschäft mit WAN-Optimierungslösungen positioniert sich SilverPeak verstärkt im Markt für die Vernetzung von Data Centern. Während Unternehmen ihre Datenzentren bislang meist durch private Netze verbunden haben, nutzen mittlerweile immer mehr Firmen aus Kostengründen die Leitungen von Telekom-Providern für die Verbindung. »Wir können diese Leitungen optimieren. Das ist für uns ein Wachstumsmarkt«, sagt EMEA-Chef Betz.

Um im deutschen Markt durchzustarten, baut sich der Hersteller hierzulande gerade einen Channel auf. »Wir wollen unseren Channel bis Ende des Jahres verdoppeln«, gibt Mike Betz als Ziel vor. Während SilverPeak mit Sysob und Orchestra hierzulande bereits über zwei Distributoren vertreibt, soll die Zahl der Händler weiter wachsen. Bis Ende des Jahres möchte SilverPeak für beide Geschäftsbereiche jeweils 20 bis 25 Partner haben - und den Channel damit überschaubar halten. »WAN-Optimierung ist kein Commodity-Produkt. Reseller brauchen ein gutes Verständnis dafür wie Netzwerke funktionieren und welchen Einfluss die Lösungen auf die Netze haben«.

Für das Geschäft mit klassischen WAN-Optimierungslösungen ist SilverPeak auf der Suche nach Netzwerkspezialisten, aber auch nach Security-Systemhäusern. »Es kommen immer mehr Security-Spezialisten auf uns zu«, hat Betz festgestellt. Im Data Center-Geschäft sind dagegen vor allem Partner gefragt, die aus dem Rechenzentrumsgeschäft kommen »Wir suchen Partner, die sich auch mit Backup und Storage auskennen«, so Betz.

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