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E-Shelter investiert in neue Datacenter

Rechenzentren werden zur Dienstleistung

11. Juli 2019, 13:47 Uhr   |  Ulrike Garlet

Rechenzentren werden zur Dienstleistung
© E-Shelter

Volker Ludwig, Senior Vice President Sales bei E-Shelter

Immer mehr Unternehmen betreiben ihre Datacenter nicht mehr selbst, sondern mieten die benötigten Flächen einfach bei spezialisierten Anbietern wie E-Shelter an. Das lässt den Bedarf an Rechenzentrumsflächen rasant steigen.

Für Unternehmen war es lange eine Selbstverständlichkeit, ihre Rechenzentren selbst zu bauen und zu managen. Auf die Idee, ihre Daten in ein angemietetes Datacenter auszulagern, das von einem spezialisierten Anbieter betrieben wird, wären die wenigsten gekommen. Mit der zunehmenden Menge an Daten, den erhöhten Geschwindigkeitsanforderungen und immer mehr Regularien wie BASEL II ist es für viele Unternehmen jedoch mittlerweile nicht mehr wirtschaftlich, ihre Datacenter noch selbst zu betreiben. Sie erkennen zunehmend die Vorteile eines ausgelagerten Rechenzentrums wie etwa eine professionelle Stromversorgung und Klimatisierung sowie Personal, das rund um die Uhr vor Ort ist.

Diese Entwicklung spielt Rechenzentrumsanbietern in die Hände, deren Dienstleistungen auf einmal en vogue sind und die ihre Flächen rasant ausbauen müssen, um den Bedarf ihrer Kunden decken zu können. »Seit sechs oder sieben Jahren hat sich das Bewusstsein der klassischen Unternehmen geändert«, erinnert sich Volker Ludwig, Senior Vice President Sales beim Rechenzentrumsdienstleister E-Shelter, im Gespräch mit CRN.

Seit mehr als 18 Jahren plant, baut und betreibt das Frankfurter Unternehmen Rechenzentren und positioniert sich mittlerweile als »Home der Clouds« im Markt. Der Anbieter hat derzeit zwölf Standorte im deutschsprachigen Raum – vier in Frankfurt, zwei in München, zwei in Berlin sowie jeweils einen in Hamburg, Zürich, Wien und im Rhein-Ruhr-Gebiet. Neben dem Bau neuer Rechenzentren vergrößert sich E-Shelter auch durch die Erweiterung seiner bestehenden Standorte. Da das Unternehmen beim Kauf neuer Grundstücke darauf achtet, dass diese groß genug sind, um die Fläche des Gebäudes in einem zweiten Schritt verdoppeln zu können, sind Vergrößerungen relativ einfach möglich. »Viele Kunden brauchen zusätzliche Flächen, da digitale Geschäftsmodelle wachsen«, hat Vertriebschef Ludwig festgestellt.

Datacenter München 2 von E-Shelter

In Unterschleißheim, im Norden der bayerischen Landeshauptstadt, liegt das zweite Datacenter von E-Shelter in München, Foto: CRN
Das im Mai 2017 fertiggestellte erste Bauabschnitt kann bei Bedarf erweitert werden, Foto: CRN
Im Notfall versorgen Dieselgeneratoren das Rechenzentrum mit Strom,

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2. NTT-Gruppe im Rücken
3. Vertrieb über Partner

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