Schwerpunkte

E-Shelter investiert in neue Datacenter

Rechenzentren werden zur Dienstleistung

11. Juli 2019, 13:47 Uhr   |  Ulrike Garlet


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Vertrieb über Partner

Zudem wertet E-Shelter seine Rechenzentren durch sogenannte »Innovation Labs« auf. In den Labs möchte E-Shelter Herstellern, Dienstleistern, Cloud-Anbietern, Start-ups und weiteren Unternehmen die Möglichkeit geben, gemeinsam Innovationen voranzutreiben. In den Labs stellt der Rechenzentrumsanbieter eine sichere Umgebung und Infrastruktur zur Verfügung, um Use Cases in verschiedenen Hybrid- und Private- Cloud-Szenarien zu testen und Proof of Concepts zu entwerfen. »Es gibt wenig Raum, wo Rechenzentrumsflächen zur Verfügung gestellt werden um neue Technologien kostenneutral ausprobieren zu können«, sagt Ludwig. Im Innovation Lab in Frankfurt etwa hat E-Shelter mit 100 Partnern bereits 70 Use Cases aufgesetzt.

Im noch relativ neuen Standort in Unterschleißheim bei München plant das Unternehmen derzeit ein Innovation Lab, das sich auf die Bereiche autonomes Fahren und Future Mobility konzentrieren soll. »Es ist uns wichtig, Zukunftsthemen zu besetzen. Das Thema Mobility sehen wir als Trendthema für E-Shelter«, so Ludwig. Ins Boot holen will man in München deswegen unter anderem Automobilhersteller, Zulieferer, Cloud-Anbieter und Systemintegratoren.

Bei der Vermarktung der Flächen in seinen Rechenzentren setzt E-Shelter nicht nur auf den direkten Kontakt mit Endkunden. Auch der Channel spielt zunehmend eine entscheidende Rolle. »Wir haben nur einen begrenzten Vertrieb. Vor allem an den neuen Standorten sind Partner ein wesentlicher Absatzkanal für uns«, sagt Ludwig. So hat Bechtle etwa bereits 2016 einen Großteil seiner IT-Systeme an einen der E-Shelter-Standorte in Frankfurt verlagert und nutzt die Infrastruktur auch zum Hosting für Kundensysteme und für das Angebot seines Cloud-Service-Portfolios.

Aber auch viele andere Systemhäuser arbeiten mit E-Shelter zusammen. Je nach Geschäftsmodell haben Partner dabei verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste Variante ist es für Reseller, Rechenzentrumsflächen gegen eine Provision an ihre Kunden zu vermitteln. Systemhäuser haben zum einen die Möglichkeit, auf Basis eines Kommissionsprogramms Rechenzentrumsflächen zu vermarkten. Mehr Flexibilität gewinnt ein Partner, wenn er selbst Flächen bei E-Shelter anmietet um diese anschließend an seine eigenen Kunden weiterzuvermieten. Die Möglichkeiten von Systemhäusern beginnen dabei bei der Anmietung von einem Rack und reichen bis zu ganzen Räumen.

Seite 3 von 3

1. Rechenzentren werden zur Dienstleistung
2. NTT-Gruppe im Rücken
3. Vertrieb über Partner

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

NTT Com übernimmt Mehrheit an e-shelter
Bechtle mit neuer Datacenter-Strategie
E-Shelter eröffnet neues Datacenter in Rhein-Main-Region

Verwandte Artikel

E-Shelter

Datacenter

Software-defined Datacenter