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Praxis: Videoüberwachung mit IP-Systemen zum Analog-Preis

24. März 2010, 12:51 Uhr   |  Bernd Reder | Kommentar(e)

Praxis: Videoüberwachung mit IP-Systemen zum Analog-Preis

IP-gestützte Videoüberwachungslösungen sind nach den Erfahrungen des Systemintegrators Controlware nicht zwangsläufig kostspieliger als analoge Systeme. Das gilt aber nur dann, wenn die Einsparpotenziale der IP-Technologie ausgeschöpft werden. Worauf es dabei ankommt, hat das Dietzenbacher Unternehmen in zehn Praxistipps zusammengefasst.

IP-Kameras wie die D-Link DCS-3430 lassen sich auch über Wireless LANs ans Firmennetz anbinden.
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IP-Kameras wie die D-Link DCS-3430 lassen sich auch über Wireless LANs ans Firmennetz anbinden.

IP-basierte Videoüberwachungssysteme sind mittlerweile dabei, Analoggeräte abzulösen. Laut Controlware ist das unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Kosten für IP-Videosystem kräftig gesunken sind.

Wer ein IP-Videosystem installieren will, sollte laut Controlware folgende Ratschläge berücksichtigen:

1. Das vorhandene Netz ist das günstigste Fundament: Egal, ob eine Anwender seine analoge Videoüberwachung auf IP migriert oder eine neue Lösung installieren will: IP eröffnet zahllose Integrationsoptionen. Um Kosten zu sparen, sollte der Anwender auf vorhandene LANs, WANs, WLANs und Datenanwendungen aufsetzen.

2. Videoüberwachung in das Facility-Management integrieren: Die Videoüberwachung sollte mit vorhandenen Facility-Management-Lösungen wie Zugangskontrollen oder Brandschutz- und Brandmeldesystemen gekoppelt werden. Das macht das Unternehmen nicht nur sicherer, sondern sorgt auch für effizientere Abläufe in der »Physical Security«.

3. Standardbasiertes IP-Equipment einkaufen: Ob beim Kauf von Kamera-, Server- oder Storage-Equipment: Für IP-Umgebungen ist eine Vielzahl herstellerübergreifender Produkte erhältlich. Aufgrund des großen Wettbewerbs sind dabei selbst hochwertige IP-Systeme zu günstigen Konditionen erhältlich, anders als in analogen Umgebungen, wo immer noch teure, proprietäre Technologie zum Einsatz kommt.

4. Vorhandene Storage-Systeme nutzen: Bei IP-basierter Videoüberwachung lassen sich die Bilder normalerweise auf vorhandenen Speichersystemen ablegen. Oft genügt es, das SAN (Storage Area Network) um einige günstige RAID-Arrays zu erweitern. Auch bestehende Storage-Dienste wie Backups und Datenmanagement stehen für die Archivierung der Videodaten zur Verfügung.

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2. Vorsicht bei Bildraten

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