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Komsas »Glücksgriff« in der Huawei-Distribution

25. März 2020, 07:05 Uhr   |  Martin Fryba

Komsas »Glücksgriff« in der Huawei-Distribution
© CRN

Komsas neue Huawei Enterprise-Chefin Tanja Link - hier im CRN-Gespräch 2018 auf der letzten Messe CeBIT

Geschäftspartner mit Mission und Vision: So lieben Chinesen den deutschen Channel und Huawei Tanja Link und ihren Kollegen Claas Hansen. Beide wechseln zu Komsa. Ein herber Verlust für Acondistec - noch größter Huawei-Disti hierzulande.

Die Chinesen würde es lieben, wenn man »einer Mission und Vision folgt«, sagte Tanja Link im CRN-Gespräch auf der letzten CeBIT 2018. Nicht zufällig traf man sie dort auf dem riesigen Stand von Huawei in Halle 13, wo sie die Fahne des wichtigsten Distributors in Deutschland für den chinesischen Infrastruktur-Hersteller, Acondistec, hochgehalten hatte – in Sichtweite des Wettbewerbers Komsa übrigens.


Dessen Leitung der Huawei-Distribution übernimmt ab 1. April nun Tanja Link. Ihren Kollegen Claas Hansen nimmt sie mit zu Komsa, der sich als ehemaliger Direktor Channel-Marketing des Herstellers in der Enterprise-Sparte von Huawei bestens auskennt. Hansen wechselte Anfang 2018 zu Acondistec, Link baute seit 2011 für das Unternehmen aus St. Leon-Rot die Huawei-Distribution auf.


Für den Distributions-Marktführer dieses Herstellers sind der Abgang von Link und Hansen ein schmerzlicher Verlust, aber auch die beiden anderen Huawei-Grossisten Also und Arrow müssen sich warm anziehen. Denn Komsa-B2B-Chef Steffen Ebner hat viel vor mit Huawei und dem nunmehr sechsköpfigen Team unter Leitung von Link. »Für uns ist die personelle Verstärkung ein Glücksgriff. Wir wachsen mit Huawei Enterprise massiv, wollen weiter zulegen und werden auch weiter investieren«, sagt Ebner im Gespräch mit CRN.


Huawei ist sicher kein einfacher Partner, man muss die Mentalität und kulturellen Eigenheiten der Chinesen sehr gut kennen, um Herstellerbefindlichkeiten und Partnerbedürfnisse in Einklang zu bringen. Tanja Link kann das ganz hervorragend moderieren, fehlendes Mandarin (»nicht unbedingt erforderlich, die sprechen ja alle englisch«) macht sie durch viel Leidenschaft für und im Huawei-Channel mehr als wett. Sollten einmal doch sehr knifflige Fälle in der Heimatsprache des Herstellers einfacher zu lösen sein, kann Link nun einem Partner schneller unter die Arme greifen: Eine Komsa-Mitarbeiterin in ihrem neuen Team spricht Mandarin.

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