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Komprise baut deutschen Vertrieb auf

05. Mai 2020, 13:04 Uhr   |  Daniel Dubsky | Kommentar(e)

Komprise baut deutschen Vertrieb auf
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Mit seiner Lösung für das Management unstrukturierter Daten will Komprise die Nutzung von Speichersystemen und Cloud-Diensten optimieren und damit die Storage-Kosten deutlich senken. Seit kurzem hat der Hersteller ein lokales Team und baut hierzulande ein Partnernetzwerk auf.

Viele Unternehmen haben derzeit mit schnell wachsenden Datenmengen und dadurch steigenden Storage-Kosten zu kämpfen. Das amerikanische Startup Komprise will hier Abhilfe schaffen und mit einem intelligenten Datenmanagement die Speicherinfrastrukturen entlasten, indem kalte Daten auf günstigere Speicher verschoben werden, wahlweise lokal oder in der Cloud.

Komprise wurde 2014 gegründet, und auch wenn erste Kunden die Lösung bereits seit 2017 einsetzen, ist sie doch erst seit 2019 auf breiter Front im Markt verfügbar. Seit einigen Monaten werden Vertriebs- und Supportstrukturen aufgebaut, auch in Europa. Der deutsche Markt wurde ursprünglich von Großbritannien aus mitbetreut, doch seit einigen Wochen gibt es auch ein lokales Team. Dieses besteht aus Oksana Braune als Sales Director Central Europe und Thomas Rochner als Senior Systems Engineer.

Erste Partner wurden unter anderem mit Concat, Cristie Data, Itiso und ZStor bereits gefunden. »Wir suchen Partner, die sich mit unstrukturierten Daten und Datenmanagement auskennen«, sagt Rochner. Aktuell kommt der Kontakt meist über Projekte mit den Technologiepartnern IBM und HPE zustande, auf deren Preislisten Komprise steht. Aber auch mit Pure Storage und Cloudian arbeitet der Hersteller eng zusammen, sodass er über viele gute Verbindungen in den Storage-Channel verfügt. »Wir haben damit eine sehr gute Ausgangsposition in Deutschland«, findet Rochner.

Usability für Anwender ändert sich nicht

Oksana Braune, Komprise
© Komprise

Oksana Braune, Sales Director Central Europe bei Komprise

Die Komprise-Software wird nach der Menge der verwalteten Daten lizenziert und lohnt sich ab etwa 100 TByte. Sie ist Braune zufolge »super einfach zu bedienen« und analysiert Daten zunächst auf Nutzung und Alter. Anschließend lässt sich über ein Regelwerk festlegen, wann Daten als »kalt« gelten und wohin sie ausgelagert werden oder ab wie vielen Zugriffen sie wieder »hot« sind und auf den Primärspeicher zurückgeholt werden.

Für den Anwender ändert sich durch die Verlagerung der Dateien übrigens nichts, da Komprise nach dem Verschieben einen symbolischen Link hinterlässt, sodass die Files an ihrem gewohnten Speicherort gefunden werden können. Dieser Link bleibt stets erhalten, egal wohin Dateien später noch verlagert werden.

Daneben sind Braune zufolge vor allem die gute Skalierbarkeit der Lösung und die Analytics-Funktionen Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Datenmanagementplattformen. Mit Hilfe von Deep Analytics sollen sich über lokale Systeme und die Cloud erstreckende Data Lakes aufbauen und die darin enthaltenen Daten komfortabel klassifizieren, verschlagworten und durchsuchen lassen.

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2. Hilfe bei der Migration in die Cloud

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