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SSL-Verschlüsselung beim Web-Interface

Externe Sensoren steuern Panasonics IP-Kameras

02. April 2009, 14:00 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Externe Sensoren steuern Panasonics IP-Kameras

Die IP-Kamera »BL-C101« von Panasonic lässt mittels proprietären Power-over-Ethernet mit Strom versorgen.

Mit den IP-Netzwerkkameras »BL-C101CE« und »BL-C121CE« von Panasonic sehen Anwender auch bei wenig Licht noch farbige Bilder. Timer, Bewegungsmelder oder externe Sensoren steuern die Aufnahmen.

Die IP-Netzwerkkameras »BL-C101« und »BL-C121« von Panasonic lassen sich vielfältig einsetzen von der Raumüberwachung bis hin zum Tür-Video-System. Die BL-C121CE verfügt auch über WLAN. Dafür lässt sich die BL-C101CE über Power-over-Ethernet mit Strom versorgen. Leider setzt Panasonic dazu ein proprietäres System ein. Selbst bei einer Lichtstärke von 3 Lux sollen die Systeme im Farb-Nachtsicht-Modus noch brauchbare Bilder liefern. An die BL-C121 lässt sich dank eines I/O-Ports etwa ein Türkontaktschalter anschließen. Damit kann der Nutzer über den Web-Browser die IP-Kamera veranlassen, die Eingangstür zu öffnen, falls der Besuch erwünscht ist. Die BL-C101 kann dagegen lediglich Meldungen wie von einem Fensterkontaktschalter an ihrem externen Port entgegennehmen und weiterreichen. Dank des Aufnahmeprogramms in den Kameras liefern diese auch als Webcam live Bilder über das Internet.

Dank eines eingebauten Bewegungsmelders nehmen die Kameras bei entsprechenden Ereignissen bis zu 250 Bilder in einem Ringspeicher auf. Dies bedeutet, dass immer die letzten 250 Aufnahmen zur Verfügung stehen. Diese lassen sich dann per E-Mail oder FTP an einen anderen Ort übertragen. Der Zugriff auf die Kameras erfolgt über einen Web-Browser. Die Übertragung lässt sich auch mit SSL verschlüsseln.

Der 1/4-Zoll-CMOS-Sensor für die Bildaufnahme liefert mit MPEG-4-Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Die Geräte beherrschen auch Motion-JPEG. Die Formate für die Auflösung sind VGA, QVGA und QSIF-SP. Ein integriertes Mikrofon liefert Geräusche vom Aufnahmeort.

Die BL-C121 funkt mit dem WLAN-Standard 802.11g. Mittels WPA2-Personal (Wi-Fi-Protected-Access) lässt sich die Übertragung verschlüsseln. Bei Personal kommt ein Preshared-Key (PSK) zum Einsatz, der entsprechend lang und kompliziert sein sollte. Sonst lässt er sich mittels einer Dictionary-Attacke überwinden.

Die BL-C101-Kamera gibt es für 149 Euro. Die BL-C121 kostet 229 Euro.

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