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Interxion baut FRA16

Erweiterung des Rechenzentrum-Campus Ostend in Frankfurt

25. Mai 2020, 14:18 Uhr   |  Natalie Lauer | Kommentar(e)

Erweiterung des Rechenzentrum-Campus Ostend in Frankfurt
© Interxion

Visualisierung des neuen Interxion-Rechenzentrums FRA16

Mit FRA16 schafft Interxion ein Rechenzentrum (RZ), das höchste technische Standards erfüllt. Das darin integrierte Umspannwerk erhöht außerdem die Anschlusskapazität. Bis zum vierten Quartal 2021 soll FRA16 insgesamt 4.800 Quadratmeter RZ-Fläche bieten.

Interxion sorgt mit FRA16 für Zuwachs in seinem Rechenzentrumsportfolio. Geplant ist das 16. Rechenzentrum des Unternehmens in der entsteht in der Weismüllerstraße 37-39. Mit seinem Alucobond-Stil erinnert das architektonische Design des Baus stilistisch stark an FRA15.

Insgesamt soll das neue Rechenzentrum rund 4.800 Quadratmeter Fläche sowie eine IT-Leistung von 9,6 MW und eine Gesamtanschlusskapazität von 15 MW bieten. Zwar wird die Gebäudestruktur fertig errichtet, dennoch wird sich der Innenausbau in zwei Phasen gliedern. Wenn alles nach Plan läuft, wird die erste Phase mit rund 2.400 Quadratmeter IT-Fläche im dritten Quartal 2021 vollbracht sein. Der Abschluss für die zweite Phase ist für das vierte Quartal 2021 angesetzt. Dann gehen weitere 2.400 Quadratmeter Fläche live. Ganze 89,2 Millionen Euro soll das Objekt kosten.

FRA16 wird mit seiner fortschrittlichen Ausstattung in Sachen technischer Standard die Nase vorne haben: integrierte Abgasreinigungsanlage der Notstromversorgung, direkte Konnektivität zur vorhandenen Campus- Inftrastruktur sowie neueste und effizenteste Kälte- und Stromversorgungstechnik.

Darüber hinaus wird in FRA16 das neue Umspannwerk UW91 untergebracht. Damit hat Interxion eine zweite Anlage mit direktem Anschluss an das NRM-Verteilernetz der Stadt Frankfurt in Betrieb und knüpft so an das vor zwei Jahren mit den Netzdiensten Rhein-Main (NRM) initiierte Projekt »Erhöhung der Campus-Anschlusskapazität« an. Das Vorhaben zielt darauf ab, die vorhandene Anschlusskapazität auf der 110 kV-Ebene der NRM um weitere 56 MVA zu erhöhen, um den Expansionskurs des Unternehmens im Frankfurter Osten zu gewährleisten.

Teil dieses Plans ist unter anderem die Neuverlegung und Erweiterung vorhandener NRM-Trassen aus dem Norden von Frankfurt zum Interxion Rechenzentrum-Campus Ostend. Mit der Fertigstellung von FRA 16, Ende 2022, schließt das Projekt rund um die Erhöhung der Anschlusskapazität mit einer weiteren Investitionssumme von 29,4 Millionen Euro ab. Final wird Interxion somit eine Anschlussleistung von 131,5 MVA zur Verfügung stehen.


 

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