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SSD mit QLC-Flash

Einstiegsmodell für die »Micron 5210 ION«-Serie

21. April 2020, 10:15 Uhr   |  Daniel Dubsky | Kommentar(e)

Einstiegsmodell für die »Micron 5210 ION«-Serie
© Micron

Den SSDs der »5210 ION«-Serie mit 1,92, 3,84 und 7,68 TByte stellt Micron ein Modell mit 960 GByte zur Seite

Micron rundet seine SSD-Serie »5210 ION« mit einem 960-GByte-Modell nach unten ab, das den Austausch von Festplatten durch Flash-Medien im Rechenzentrum beschleunigen soll.

Micron hat ein Einstiegsmodell seiner »5210 ION«-SSD vorgestellt, das 960 GByte fasst und eine neue Firmware mitbringt, welche die Belastung der Speicherzellen optimieren und so die Lebensdauer der SSD erhöhen soll. Der Hersteller verspricht, je nach Blockgröße und ob zufällige oder sequentielle Schreiboperatinen getätigt werden, zwischen 0,2 und 0,8 Drive Writes Per Day über den Garantiezeitraum von fünf Jahren. Mit der »

Technologie zur Abnutzungsoptimierung

« werde ein wichtiges Kundenbedürfnis adressiert, betont

John Donovan, Executive Director of Data Center Infrastructure bei Lenovo, das die SSD in seinen

»ThinkSystem«-Lösungen einsetzt.

Nach dem Willen von Micron sollen Unternehmen mit dem neuen Modell die Ablöse von 10K-Festplatten mit 900 GByte bis 1,2 Tbyte in ihren Servern und Storage-Systemen vorantreiben. Die 5210 habe vergleichbare Anschaffungskosten, aber eine bessere Energieeffizienz und höhere Performance. Bei sequentiellen Lesen werden laut Datenblatt bis zu 540 MByte pro Sekunde erreicht, beim sequentiellen Schreiben bis zu 130 MByte pro Sekunde. Bei zufälligen Lese- und Schreiboperationen schafft die SSD bis zu 40.000 beziehungsweise 7.000 IOPS.

Wie bei den bisherigen Modellen der Serien handelt es sich auch bei dem neuen Modell um eine SATA-SSD im 2,5-Zoll-Format mit einer Bauhöhe von 7 Millimetern. Im Inneren steckt QLC-Flash, bei dem 4 Bit pro Zelle gespeichert werden. Die 5210 war bei ihrer Einführung vor zwei Jahren die erste SSD, die auf diese Technologie setzte. Micron zufolge haben inzwischen die meisten großen Server-OEMs die Speicher zertifiziert und verbauen sie in ihren Systemen. Zudem ist gerade die Zertifizierung für

»VMware vSAN« erfolgt.

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