Schwerpunkte

Verschlüsselung per AES möglich

Cisco mit Einstiegs-NAS für den Desktop

27. Januar 2009, 13:31 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Cisco mit Einstiegs-NAS für den Desktop

Der Netzwerk-Speicher »NSS3000« von Cisco fasst bis zu 4 Terabyte.

Mit den NAS-Systemen »NSS2000« und »NSS3000« rundet Cisco ihre Palette unten ab. Die Systeme für kleine Unternehmen bieten Continous-Data-Protection und Software-Verschlüsselung der Daten.

Im Gegensatz zu den großen, Rack-montierbaren NAS-Systemen »NSS4000« und »NSS6000« lassen sich die Einstiegssysteme »NSS2000« und »NSS3000« von Cisco auf den Desktop stellen. Sie sollen deshalb auch entsprechend leise sein. Der NSS2000 verfügt über zwei Laufwerksschächte, der NSS3000 über vier. Diese lassen sich mit Disks mit einer Kapazität zwischen 250 Megabyte und 1 Terabyte bestücken. Eine Liste der unterstützten Hersteller findet sich bei Cisco. Continous-Data-Protection (CDP) sichert automatisch jede Version einer Datei. Per Software lassen sich die Laufwerke mittels AES verschlüsseln.

Außerdem sichern die NAS-Systeme automatisch die Daten von Windows- und Mac-Systemen. Für Linux gibt es derzeit noch keinen entsprechenden Client der Backup-Software. Über etwa NFS ist aber trotzdem ein Zugriff möglich. Weiter speichern die NAS-Systeme auch die Video-Daten von IP-Kameras. Derzeit erkennt das System allerdings nur Linksys-Kameras. Andere sollen aber folgen.

Beide NAS-Systeme beherrschen Raid 1 (Plattenspiegelung) und 0 (Striping) sowie Jbod (Just-a-Bunch-of-Disks). Da das NSS3000 vier Laufwerksschächte hat, kann es auch Raid 5 und 10. Letzteres ist eine Kombination aus Raid 0 und 1. Mittels Smart (Self-Monitoring-, Analysis- and Reporting-Technology) lassen sich die Festplatten überwachen, die hotswappable sind. Eine redundante Stromversorgung gibt es allerdings nicht.

Neben AES beherrschen die Systeme auch VLANs sowie User-Authenication- und Access-Control. Die Anwender identifiziert entweder ein Active-Directory oder es gibt einen lokalen Eintrag. Über einen UPS-USB-Port lässt sich eine »Smart UPS« von APC als USV (Unterbrechungsfreie Stromversorung) anschließen. Über zwei (NSS2000) beziehungsweise drei (NSS3000) hängt der Administrator externe Festplatten für Backupzwecke per USB an. Auf den Netzwerk-Speichern läuft ein Embedded-Linux, kein IOS.

Der Listenpreis in den USA beträgt für die NSS2000 595 Dollar und die NSS3000 1132 Dollar. Dabei sind alle Schächte mit 250-Gigabyte-Festplatten bestückt. Die Geräte gibt es natürlich auch solo.

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