Probleme mit Performance beziehungsweise Management: Fibre-Channel-Storage im Test: Verbesserungswürdige Einstiegssysteme

Im Herbst 2008 hat Network Computing erstmals FC-Speicher-Appliances (Fibre-Channel) der Einsteigerklasse getestet. Zwei neuere Systeme von HDS und Fujitsu setzen den Test fort. Beide erreichen jedoch nicht den damaligen Sieger.

Fibre-Channel-Storage muss nicht teuer oder besonders groß sein. Zwar wird insbesondere das Fibre-Channel-Einsteigersegment (FC) kräftig von iSCSI-Lösungen attackiert. Doch viele Landschaften verfügen bereits über FC-Equipment oder haben höhere Ansprüche an die Performance, so dass hier FC die erste Wahl bleibt.

Massenhaft Speicherplatz bieten die beiden Test-Systeme für Fibre-Channel-Storage von Hitachi Data Systems und Fujitsu.

Im Herbst 2008 hat Network Computing mehrere Einsteigersysteme verglichen, darunter eine »EMC Clariion AX4« und ein Maxdata-Universal-Storage-System, basierend auf einem Intel-Barebone SSR212 mit Open-E-DSS-Software. Diese beiden Geräte arbeiten noch zum Zeitpunkt des Tests im Labor und dienen für die beiden neu hinzugekommenen Systeme als Messlatte.

Bereits seit sechs Monaten verrichtet eine »Hitachi Simple modular Storage«-Maschine »SMS-100« ihren Dienst im Labor. Ganz neu im Test präsentiert sich die »Eternus DX60« von Fujitsu.

Die Hitachi-Box nicht anfassen

Ein gewöhnungsbedürftiges Konzept verfolgt Hitachi mit der Storage-Appliance SMS-100. Hot-Swap-Schächte sucht der Administrator hier vergebens. Bis zu zwölf SAS- oder S-ATA-Platten stecken fest verschraubt im Inneren des 3-HE messenden Speichersystems. Der Anwender kann und soll Platten nicht wechseln. Die SMS-100 verfügt über zwei leere, von vorne zugängliche Reserve-Platten-Einschübe.

Fällt ein Laufwerk aus, erhält der Anwender von HDS eine Ersatzplatte, die er in einen der zwei Slots einlegt. Das System kümmert sich automatisch um den Raid-Rebuild. Das defekte Laufwerk bleibt abgeschaltet im System. Auch den Ausfall einer zweiten Platte wickelt HDS über den Reserve-Slot ab.