Wireless-LAN-Analyse: Test: WLAN-Tester »Air Check Wi-Fi Checker« von Fluke Networks

Dieses Mal auf dem Prüfstand: ein Tool für die Analyse von Wireless LANs. Im Test zeigte sich, dass Fluke Networks‘ »Air Check Wi-Fi-Tester« ein gutes Einschalten-und-Loslegen-Werkzeug fürs Troubleshooting von WLAN-Wehwehchen ist.

Enterprise-Wireless-Netzwerke sind für den IT-Administrator sowohl ein Segen als auch ein Fluch. Wi-Fi nutzt das lizenzfreie Funkspektrum und bietet bequemen, sicheren Zugriff auf Netzwerkressourcen. Ohne Einschränkung, wer die Wellen belegen darf, ist es aber schwierig, Endbenutzern stets stabile und zuverlässige Verbindungen bereitzustellen.

Handwerkszeug für Netzwerkprofis: der Air Checker Wi-Fi Tester von Fluke Networks.

Einige Technologien, die dasselbe Spektrum nutzen, beispielsweise Bluetooth, verhalten sich gegenüber dem WLAN artig. Schnurlose Telefone oder Mikrowellen hingegen können das Wireless-Netzwerk empfindlich stören. Fluke Networks stellt mit dem Air Check Wi-Fi Tester Administratoren ein Tool bereit, das ihnen dabei hilft, klare Luft für ihre Netzwerke zu finden.

Gleich beim Auspacken ist klar, dass es sich beim Air Check Wi-Fi Tester um ein klassisches Fluke-Produkt handelt: traditionell gelb und robust gebaut. Nach dem Einschalten startet das Gerät in drei Sekunden und beginnt sofort damit, die 2,4- und 5-GHz-Kanäle nach Netzwerken zu durchsuchen.

Vier Optionen verfügbar

Der Home-Screen des Air-Check-Geräts präsentiert vier logische Optionen: Networks, Access-Points, Channels und Tools. Während drei der Ansichten im Grunde die gleichen gesammelten Daten darstellen, ist deren Formatierung auf die jeweilige Aufgabe zugeschnitten.

Die Networks-Option zeigt alle Wi-Fi-Netzwerke nach SSIDs geordnet. Neben der Signalstärken-Anzeige gibt es für jedes sichtbare Netzwerk einen rot/gelb/grünen Statusindikator sowie Icons für jeden der IEEE-802.11-Standards. Diese Ansicht ist besonders nützlich bei der Durchführung einer Site-Survey und der ersten Untersuchung einer neuen Umgebung.

Eine sinnvolle Anmerkungsspalte beschreibt jedes Problem, das Air Check sieht. Während des Tests bemerkte das Gerät beispielsweise einen benachbarten Access-Point, der für Kanal 5 und nicht einen der Standard-802.11-Kanäle konfiguriert war. Hier heißt es, das eigene Netzwerk besser von diesen Kanälen fern zu halten, um Interferenzen zu vermeiden.

Der Networks-Screen erlaubt einen Verbindungstest mit einem ausgewählten Netzwerk.Der Air Check verknüpft sich mit diesem Netzwerk, holt sich eine Adresse via DHCP und sendet dann Pings ans selektierte Ziel. Der Administrator sieht daraufhin, wie solide die Wireless-Verbindung ist und wie es mit der Transferrate und Signalstärke ausschaut. Ein Log des Tests liefert die Details jedes einzelnen Schritts im Prozess.

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