Storage-Systeme: SSDs: Test: Solid-State-Drive Texas Memory Systems Ramsan-20

Solid-State-Disks sind nicht nur schneller als mechanische Festplatten. Auch die Platteninterfaces wie SAS oder FC werden in der Performance übertroffen. Eine Lösung, wie Ramsan-20, die sich direkt auf den PCI-Express-Bus schaltet, holt die maximale Performance heraus.

Network Computing erwähnt die Tastsache immer wieder: Die CPUs und Speicherbausteine moderner Server behindern weder Betriebssysteme noch Applikationen bei ihrer Arbeit. Die Flaschenhälse müssen Administratoren an anderen Stellen suchen.

Lasst herkömmliche Storage-Komponenten weit hinter sich: das SSD Ramsan-20 von TMS.

Geht es um das Thema Datenbanken und OLTP-Performance, steckt die Bremse an einer anderen Stelle im System: Hier reicht die Plattenperformance nicht aus. Relationale Datenbanken mit vielen parallel ablaufenden Threads treiben lokale Laufwerke und SAN-Subsysteme schnell an die Grenzen.

Bei Tausenden von Random-Lesezugriffen kann auch der beste Cache-Speicher nicht viel ausrichten. Also muss das Speichersystem selbst viele IOPS (I/O-Operationen pro Sekunde) abliefern.

Das schaffen bislang vor allem Disk-Systeme mit sehr vielen Platten. Die Solid-State-Disk-Technologie hat in diesem Bereich für einen enormen Performance-Schub gesorgt. Plötzlich liefern externe Disk-Systeme den doppelten Durchsatz bei einem Viertel der Zugriffszeit.

Daher gehen viele Hersteller dazu über, in externen SAS-Subsystemen die mechanischen Platten einfach gegen SSDs auszutauschen.

Fibre-Channel wird zum Flaschenhals

Dieser relativ simple Ansatz wird aber der SSD-Technik nicht gerecht. Ein externes 8-GBit/s-Dual-FC-Subsystem liefert pro FC-Port eine Netto-Bandbreite zwischen 600 und 800 MByte/s. Das passt rechnerisch zu 16 S-ATA-Laufwerken mit mittleren Transferraten zwischen 90 und 120 MByte/s.

Eine SSD kann aber über 400 MByte/s liefern. In einem externen SSD-FC-System wird plötzlich die FC-Anbindung zum Flaschenhals.

Übersicht