Auf Basis der Mobil-First-Architektur von Aruba: DHL realisiert voll automatisierte Paketzentren

Ein zehn Jahre altes WLAN stand dem Ziel von DHL, der effizienteste Paketzusteller der Welt zu werden, im Weg. Durch die Implementierung einer zeitgemäßen WLAN-Lösung können nun in allen 35 Paketzentren in Deutschland mobile Geräte zum Einsatz kommen.

DHL möchte sich vollständig automatisierte Paketzentren schaffen
(Foto: DHL)

Die Deutsche Post DHL Group beschäftigt rund 520.000 Mitarbeiter rund um die Welt. Während die Deutsche Post Europas führender Postdienstleister ist, bietet DHL ein umfangreiches Serviceportfolio aus internationalem Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce-Lösungen. Letztlich dreht sich bei DHL dabei alles nur um eines: den Kunden, der auf sein Paket wartet. Um ihn schnell und zuverlässig beliefern zu können, hat DHL sich zum Ziel gesetzt, der effizienteste Paketzusteller der Welt zu sein.

Aktuell werden in Deutschland in den 35 Paketzentren von DHL bis zu 50.000 Pakete pro Stunde und Zentrum sortiert und versandt. Die Paketzentren erreichen zusammen eine Größe von 200 Fußballfeldern. Sie sind rund um die Uhr in Betrieb und arbeiten mit hocheffizienten, modernen Geschäftsprozessen. Damit gibt sich DHL jedoch nicht zufrieden. Das Unternehmen möchte jeden Prozessschritt überprüfen und, falls möglich, automatisieren. Dadurch soll sichergestellt werden, dass kein Paket verlegt, beschädigt oder mit Verzögerung zugestellt wird. »Unser Ziel ist ein vollständig automatisiertes Paketzentrum«, sagt Hendrik Stiefel, Information Security Officer bei DHL. »Das wäre die Basis für voll automatisierte lokale Paketzentren. Je näher wir am Kunden sind, desto schneller können wir liefern.

Zunächst ging es DHL darum, die Qualität des WLANs in seinen Paketzentren zu verbessern. Durch ein Netzwerk-Upgrade sollte jedes Zentrum umgehend in die Lage versetzt werden, Handscanner einzusetzen. Langfristig sollen zudem Überwachungskameras, standortabhängige Dienste und IoT-Lösungen integriert werden. »Das bestehende WLAN-Netz war zehn Jahre alt. Aufgrund der zahlreichen Maschinen und Stahlkonstruktionen in den Zentren war das WLAN mangelhaft. Das Netz war unzuverlässig und nur schwer zu verwalten«, erinnert sich Stiefel. Da alle Beteiligten auf WLAN angewiesen sind, wollte DHL diesen Zustand nicht länger hinnehmen.

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