Drei Jahre nach Abschaffung des Routerzwangs: Verbrauchern ist freie Endgerätewahl wichtig

Drei Jahre nachdem der Routerzwang abgeschafft wurde, zieht der Verbund der Telekommunikations-Endgerätehersteller eine positive Bilanz: Viele Verbraucher entscheiden sich seither für den Kauf eines Geräts im Handel.

Seit drei Jahren gibt es in Deutrschland keinen Routerzwang mehr
(Foto: Proxima Studio/AdobeStock)

Die Endgerätefreiheit ist Anwendern sehr wichtig. Rund 80 Prozent der Konsumenten möchten die Möglichkeit haben, ein eigenes Endgerät nutzen zu können. Das hat eine Studie ergeben, für die der Verbund der Telekommunikations-Endgerätehersteller (VTKE) von dem Marktforschungsinstitut Kantar 1.051 Erwachsene im Alter von 18 bis 69 Jahren in Deutschland befragen ließ.

Von dem Recht, ein Endgerät ihrer Wahl zu nutzten, machen die Verbraucher der Studie zufolge auch rege Gebrauch. Viele Anwender entscheiden sich für den Kauf eines Geräts im Handel. So haben die Deutschen in den vergangenen drei Jahren millionenfach am Markt frei verfügbar Endgeräte erworben statt die von ihren Providern zur Verfügung gestellten zu nutzen.

Am 1. August 2016 wurde in Deutschland der »Routerzwang« per Gesetz abgeschafft. Seitdem haben die privaten und gewerblichen Endnutzer in Deutschland für alle Zugangstechnologien (DSL, Kabel, Glasfaser und LTE) wieder die freie Wahl, ob sie ein Endgerät im Handel erwerben oder es vom Provider beziehen.