Wenn das Smart Home nicht smart ist: Verletzungsgefahr durch »intelligente« Haushaltsgeräte

Wenn smarte Technik den Alltag nicht erleichtert, sondern schwieriger macht, kann es schon mal zu einem Wutanfall und zur Verletzung von Unbeteiligten kommen. Selbst die Gesundheit des automatisch herbeieilenden Arztes ist dann in Gefahr.

Nicht jede smarte Lampe geht auf Befehl auch an
(Foto: andreysha74/AdobeStock)

Endlich, endlich kommt das Smart Home auch in Deutschland im Alltag an. In deutschen Wohnungen heizen die Heizkörper jetzt perfekt abgestimmt auf den Tagesrhythmus ihrer Bewohner und Luftbefeuchter schalten sich automatisch ein, wenn Feuchtigkeitssensoren ein zu trockenes Raumklima melden. Die Konsumenten sperren per Smartphone die Wohnungstür auf, lassen ihre Häuser von intelligenten Sicherheitskameras überwachen und machen Alexa zum neuen Familienmitglied, das ganz selbstverständlich am Abendbrottisch Platz nimmt.

Einige dieser smarten Alltagshelfer haben allerdings ihre gar nicht so smarten Tücken. Da ist zum Beispiel die smarte Lampe »C« von General Electric. Sie lässt sich bequem per Sprachassistent steuern ohne dass der Nutzer seinen Fernsehsessel verlassen und zum Lichtschalter eilen müsste. Einziges Manko: Nicht immer geht bei der Lampe auf Befehl auch tatsächlich das Licht an.

Ein Reset bringt dann allerdings in elf simplen Schritten, die ein mehrmaliges An- und Abschalten der Stromzufuhr am Netzschalter vorsehen, wieder alles in Ordnung. Zumindest wenn der Nutzer, der sich dann doch aus seinem Fernsehsessel quälen musste, die ach so smarte Lampe nicht bereits beim dritten Ein-und-Ausschalten aus dem Fernster geworfen hat.

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