Storage as a Service: Pure Storage vereinheitlicht Abo-Modell

Damit Kunden nicht mehr mehrere Abos für Cloud und On-Premise verwalten und sich überschneidende Kapazitäten erwerben müssen, hat Pure Storage seinen »Evergreen Storage Service« überarbeitet.

(Foto: Pure Storage)

Pure Storage bietet mit seinem »Evergreen Storage Service« (EC2) nun ein einheitliches Abonnementmodell für Speicher, ganz egal ob sich dieser On-Premise oder in der Cloud befindet. Auf diese Weise will der Flash-Spezialist seinen Kunden die Verwaltung ihrer Storage-Landschaft erleichtern: Sie sollen nicht mehr mit mehreren Abonnements hantieren und sich überschneidende Kapazitäten zulegen müssen und können Daten flexibel zwischen Systemen vor Ort und der Cloud hin und her verschieben.

EC2 stellt Block, File und Object Storage in einem flexiblen, verbrauchsorientierten Modell bereit. Der Hersteller liefert seinen Kunden ein Storage-Array, das zu ihrem aktuellen Speicherbedarf passt, aber auch ausreichend Reservekapazität bietet. Abgerechnet wird nach tatsächlicher Nutzung – was auch für Ressourcen bei AWS und Azure gilt, die zur Ergänzung hinzugezogen werden können. Allerdings befindet sich der »Cloud Block Store« derzeit noch in der Betaphase und soll erst in der zweiten Jahreshälfte allgemein verfügbar sein.

Bereits verfügbar und neuerdings ebenfalls Bestandteil von EC2 ist dagegen Data Protection. Hier hatte Pure im Februar eine Flash-basierte Lösung präsentiert, die aus der Technologie des im vergangenen Sommer übernommenen Anbieters StorReduce hervorging. Und die sich nun auch im Abo beziehen lässt. Der Hersteller will damit nicht nur von der Entwicklung profitieren, dass Unternehmen ihre Backup-Daten zunehmend als Wirtschaftsfaktor sehen und – etwa für eine zügige Wiederherstellung oder Big-Data-Auswertungen – auf schnellen Speichern lagern, sondern auch einheitliche Lösung für Block-, File-, Objekt- und Backup-Daten schnüren.