Mehr Nachfragegenerierung, bessere Partnerunterstützung: NetApp verspricht Investitionen in deutschen Markt

Mit großen Investitionen in den deutschen Markt will NetApp die Nachfrage nach seinen Cloud-, HCI- und Flash-Lösungen ankurbeln und die Partnerunterstützung deutlich ausbauen. »Wir streben nach hohen Zugewinnen beim Marktanteil«, sagt Kristian Kerr, Vice President Partners & Pathways EMEA.

Kristian Kerr, Vice President Partners & Pathways EMEA bei NetApp
(Foto: NetApp)

In den vergangenen Jahren hatte sich NetApp als Anbieter von Cloud- und Datenmanagementlösungen neu erfunden, nun soll ein überarbeitetes Go-to-Market dabei helfen, das Portfolio rund um Cloud, HCI und Flash besser im Markt zu positionieren. Dabei konzentriert sich der Hersteller vor allem auf Deutschland, Frankreich und Großbritannien, wo er das größte Potenzial sieht und wo er kräftig investieren will. Einerseits in die Nachfragegenerierung, wie Kristian Kerr, Vice President Partners & Pathways EMEA, im Gespräch mit CRN erklärt, andererseits in die Partnerunterstützung. Dazu soll personell aufgestockt werden, vor allem im Sales und Pre-Sales, um neue Opportunities zu generieren und die Partner für deren Abwicklung fitzumachen.

Wie stark die Investitionen in den deutschen Markt ansteigen werden oder wie viele Mitarbeiter hierzulande hinzukommen sollen, möchte Kerr nicht beziffern. Er verspricht jedoch »positive Veränderungen für Partner« und versichert, auch mit größerer Vertriebsmannschaft beim Hersteller bleibe man dem Channel treu und versuche nicht, Projekte selbst zu übernehmen. Es gehe vor allem darum, mehr Projekte für die Partner aufzutun. Denn: »Wir streben nach hohen Zugewinnen beim Marktanteil.«

Größere Rolle für die Distribution

Auch in einigen anderen Ländern wie Österreich und der Schweiz will der Hersteller investieren und sich stärker engagieren. Dagegen soll in Skandinavien sowie Süd- und Osteuropa der Distribution eine größere Rolle zukommen. Dort werde man künftig mit weniger Distributoren zusammenarbeiten, die aber eine größere Macht hätten und eine größere Verantwortung trügen, so Kerr.

In der DACH-Region soll sich an der Distributionslandschaft indes nichts ändern.