»DS1019+« und »DS2419+«: Plus-Serie von Synology erhält Zuwachs

Synology erweitert seine Plus-Serie um ein 5-Bay-Modell für kleine Büros und ein 12-Bay-Modell für Unternehmen, die ein leistungsstarkes NAS suchen, aber keinen Platz für einen Server-Schrank haben. Beide Geräte bieten Platz für NVMe-SSDs als Cache.

Bringt einen Festplattensteckplatz mehr als das Vorgängermodell mit: die »Synology Diskstation DS1019+«
(Foto: Synology)

Synology hat mit »DS1019+« und »DS2419+« zwei neue Diskstation-Modelle vorgestellt. Das kleinere der beiden, das DS1019+, richtet sich mit seinen fünf Einschüben an technikverrückte Heimanwender, professionelle Nutzer und kleine Büros. Es bietet laut Hersteller die perfekte Mischung aus Skalierbarkeit und Leistung. So kann es bei Bedarf mithilfe des »DX517«-Chassis um weitere fünf Laufwerksschächte ergänzt werden. Zudem sind zwei SSD-Steckplätze an Bord, die NVMe unterstützen, sodass sich ein schneller Cache einrichten lässt, ohne Festplatteneinschübe zu belegen.

Synology hat das NAS mit einem »Intel Celeron J3455« ausgerüstet, dessen vier Kerne mit 1,5 GHz takten. Dazu kommen 8 GByte RAM, wobei beide Speicherbänke mit 4-GByte-Riegeln belegt sind. Derart bestückt soll das System zwei 4K-Videokanäle gleichzeitig transkodieren können und auch bei aktivierter AES-Verschlüsselung einen Durchsatz von über 225 MByte pro Sekunde erreichen. Für die Netzwerkanbindung sind zwei Gigabit-LAN-Ports an Bord, außerdem gibt es zwei USB-3.0- und einen eSATA-Anschluss.

Desktop-NAS für KMUs

Kann per PCIe-Karte um SSD-Steckplätze oder zusätzliche Netzwerkports erweitert werden: »Synology Diskstation DS2419+«
(Foto: Synology)

Für gehobene Ansprüche ist das DS2419+ gedacht, das zehn Laufwerksschächte in einem Desktopgerät unterbringt und damit für Unternehmen interessant ist, die viel Speicherplatz benötigen, sich aber keinen Server-Schrank ins Büro stellen wollen. Synology verbaut hier einen »Intel Atom C3538« mit vier Kernen und einem Arbeitstakt von 2,1 GHz sowie 4 GByte RAM. Insgesamt lässt sich der Arbeitsspeicher auf bis zu 32 GByte aufrüsten.

Der Hersteller verspricht für das DS2419+ Schreibraten von bis zu 671 MByte pro Sekunde und Leseraten von bis zu 1.716 MByte pro Sekunde. Mithilfe einer Erweiterungskarte lassen sich zwei NMVe-SSDs als Cache verbauen – alternativ dazu kann der PCIe-Slot für eine weitere Netzwerkkarte verwendet werden, etwa mit 10GbE. Standardmäßig sind vier Gigabit-Ports an Bord.