»ObjectEngine«: Pure Storage kündigt Data-Protection-Lösung an

Mit »ObjectEngine« hat Pure Storage eine Datensicherungslösung vorgestellt, die schnelle Wiederherstellungen bietet, damit kritische Systeme im Ernstfall nicht lange offline sind. Basis ist die Storage-Software des kürzlich übernommenen Anbieters StorReduce.

Bei Pure Storage rücken Flash-Speicher und die Cloud ins Zentrum von Datensicherungen
(Foto: Pure Storage)

Bereits seit einiger Zeit macht Pure Storage seine Speicherlösungen für spezielle Anwendungsfälle fit, etwa den Einsatz als Datenlieferant in Big-Data- und KI-Umgebungen. Nun will der Storage-Spezialist den Backup-Markt erobern. Hier würden Daten noch zu oft auf Festplatten gespeichert oder auf Band ausgelagert, weil man sie als Kostenfaktor sehe, so der Hersteller. Dabei seien »historische Daten heute die kritischste Währung von Unternehmen« und müssten jederzeit leicht und schnell zugänglich sein.

Dementsprechend will sich Pure Storage vor allem über die Performance von den etablierten Anbietern abheben. Der Hersteller proklamiert eine Sicherung auf Flash und in der Cloud, die eine Wiederherstellung in wenigen Minuten erlaubt. Grundlage der »ObjectEngine« genannten Lösung ist die Software des im vergangenen Sommer übernommenen Anbieters StorReduce, die große Mengen unstrukturierter Daten effizient verwaltet und cloud-native Deduplizierungstechnologie bietet, um Bandbreiten- und Speicherkosten zu reduzieren.

Zum Start bietet Pure Storage zwei Produkte an: »ObjectEngine//A«, eine Hardware-Lösung, die bis zu 25 TByte pro Stunde sichern und bis zu 15 TByte pro Stunde wiederherstellen können soll. Sie belegt sechs Höheneinheiten im Rack und hat laut Hersteller eine effektive Speicherkapazität von 15 Petabyte. Und »ObjectEngine//Cloud«, eine Cloud-Lösung, die Daten bei AWS ablegt und damit nahezu beliebig skaliert. Beide sollen noch im Laufe des ersten Halbjahres 2019 verfügbar sein.

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