Lizenzierung nach Instanzen: Veeam macht Lizenzen übertragbar

Mit dem neuesten Update für seine »Availability Suite« führt Veeam auch ein neues Lizenzmodell ein: Die Lizenzen lassen sich zwischen Workloads und den verschiedenen Produkten des Herstellers übertragen. Das sorgt ebenso für mehr Flexibilität wie die weiter verbesserte Einbindung von Cloud-Diensten.

Stufenweise Wiederherstellung

Thomas Sandner, Senior Regional Presales Manager Central EMEA bei Veeam
(Foto: CRN)

Mit »Staged Restore« gibt es zudem eine praktische neue Funktion, die eine Sicherung zunächst in einer Sandbox wiederherstellt, um etwa bestimmte personenbezogene Daten oder virenverseuchte Dateien zu entfernen. Das soll verhindern, dass Daten, die im Zuge des Rechts auf Vergessen werden gelöscht werden mussten, oder Malware, die man zum Sicherungszeitpunkt nicht entdeckt hatte, wieder auf Produktsystemen eingeführt werden. Sandner zufolge nutzen einige Kunden das Feature, um Systeme in der Sandbox wiederherzustellen und Updates und Patches zu testen. Das bringe oft bessere Resultate, weil man mit dem Originalsystem und echten Daten arbeiten könne und nicht nur mit einem Testsystem, das mit Dummy-Daten gefüttert wurde.

Zu den weiteren Verbesserungen zählen die direkte Einbindung von Veeam in SAP Hana und Oracle DB via Plugin, sodass die Admins der Datenbanksysteme ihre bestehenden Sicherungsskripte weiter nutzen, aber die Backups dennoch über die Veeam-Lösungen verwaltet werden können. Die Zertifizierung wird voraussichtlich noch im Laufe des Februars erfolgen.

Darüber hinaus stellt Veeam seine Support-Erfahrung Kunden und Partnern nun auch direkt zur Verfügung. Diese können eine Datenbank mit typischen Problemen herunterladen und gegen ihre Logfiles abgleichen. Auf diese Weise sollen viele Probleme entdeckt werden, bevor sie im Betrieb tatsächlich auffallen. Sandner betont, man decke dabei nicht nur klassische Backup-Probleme ab, sondern generell Probleme und Konfigurationsfehler in der Infrastruktur, die Sicherungen und Wiederherstellungen behindern können. Viele Fehlerbehebungen sollen sich automatisiert anstoßen lassen.

Übersicht