Nach Integration aller übernommenen Unternehmen: Extreme Networks bringt Partner in einem Channel zusammen

Mit vier Übernahmen in wenigen Jahren hat Extreme Networks nicht nur sein Portfolio, sondern auch den Channel vergrößert. Dem trägt der Netzwerkspezialist in seinem Partnerprogramm mit einem breiten Spezialisierungsangebot Rechnung.

Henning Jungclaus, Head of Channel DACH bei Extreme Networks
(Foto: Extreme Networks)

Kein anderer Hersteller im Netzwerkmarkt hat sich in den vergangenen Jahren so massiv durch Akquisitionen vergrößert wie Extreme Networks. Die Einkaufstour des amerikanischen Netzwerkherstellers – ehemals die Nummer 13 im Markt – begann 2013 mit der Übernahme von Enterasys. Es folgten die Akquisition der Wireless-Sparte von Zebra Technologies 2016 sowie des Netzwerkgeschäfts von Avaya und des IP-Business von Brocade 2017.

Durch die Übernahmen ist Extreme im Netzwerkmarkt nach Zahlen des Marktforschungsinstituts Dell’Oro zur neuen Nummer drei nach den Branchenriesen Cisco und Hewlett Packard Enterprise (HPE) aufgestiegen. Mit einem Umsatz von mittlerweile mehr als einer Milliarde Dollar im Jahr wird der Hersteller zudem von potentiellen Kunden stärker wahrgenommen. »Unsere Sichtbarkeit ist deutlich gestiegen«, sagt Hennig Jungclaus, Head of Channel DACH bei Extreme Networks, im Gespräch mit CRN.

Nach den Übernahmen fokussiert sich Extreme auf die drei Schwerpunkte »Omni Edge«, »Secure Automated Campus« und »Agile Datacenter«. Statt einfach nur Produkte weiterzuverkaufen, möchte der Hersteller auch seine Partner dazu motivieren, diese Themen zu ihren Kunden zu bringen. »Das müssen wir den Partnern näherbringen«, gibt Jungclaus als Ziel vor.

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