Nach Integration aller übernommenen Unternehmen: Extreme Networks bringt Partner in einem Channel zusammen

Mit vier Übernahmen in wenigen Jahren hat Extreme Networks nicht nur sein Portfolio, sondern auch den Channel vergrößert. Dem trägt der Netzwerkspezialist in seinem Partnerprogramm mit einem breiten Spezialisierungsangebot Rechnung.

Spezialisten bleiben Spezialisten

Rund ein Drittel der Partner hat nach Aussage von Channelchef Jungclaus ihr Portfolio durch das gemeinsame Partnerprogramm bereits um mindestens eine neue Produktlinie erweitert, ein weiteres Drittel arbeitet daran, neue Produktlinien dazu zu nehmen. »Wir zwingen niemanden dazu, alle Produktlinien zu verkaufen«, betont Channelchef Jungclaus jedoch. Denn durch die Übernahmen sind auch eine ganze Reihe von Spezialisten in den Extreme-Channel gekommen, für die nur ein Teil des Portfolios interessant ist. Vor allem für die ehemaligen Zebra-Reseller ist als Spezialisten für Logistik und Lagerhaltung oft nur das Wireless-Portfolio interessant. Ihrer Kernkompetenz sind Scanner-, Kassen- und Lagerlogistik, große Netzwerke aufzubauen ist dagegen nicht ihr Geschäftsmodell.

Eine ganze Reihe von Partnern haben das vergangene Jahr dazu genutzt, um Spezialisierungen zu absolvieren, die Extreme entweder als klassische Vorort-Schulungen, als virtuellen Classroom oder als Videotraining anbietet. Drei Systemhäuser haben aktuell in Deutschland bereits den sogenannten Triple-Master-Status (siehe Interview auf Seite). Obwohl der Aufwand durchaus hoch ist – für eine Spezialisierung muss ein Systemhaus je zwei Sales, Presales- und Post-Sales-Mitarbeiter zertifizieren lassen – erwartet Jungclaus, dass noch weitere Partner die Master-Spezialisierungen ablegen werden.

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