State of Applications Services Report von F5: So gehen Firmen mit der digitalen Transformation um

Drei Viertel der Unternehmen in der Region EMEA sehen die digitale Transformation positiv. Die Optimierung von IT und Geschäftsprozessen sind dabei Themen, die besonders häufig im Fokus stehen.

Public Clouds und SDN dürften schon bald an Bedeutung gewinnen
(Foto: metamorworks/AdobeStock)

Unternehmen in der Region EMEA nutzen offensiv die digitale Transformation als bedeutenden strategischen Treiber. Das hat er fünfte »State of Applications Services Report« (SOAS) von F5 ergeben. Bis zu 75 Prozent der Befragten befürworten diesen Wandel. In anderen Regionen sind es dagegen nur 68 Prozent.

EMEA-Organisationen bieten auch wahrscheinlicher Anwendungen für mobile Kunden (40 Prozent gegenüber 36 Prozent in anderen Regionen).41 Prozent sagen, dass die digitale Transformation eine Beschäftigung mit neuen Anwendungsarchitekturen wie Containerisierung und Microservices erfordert.

Europäische Unternehmen zeigen einen starken Fokus auf IT-Optimierung, die fast drei von vier (72 Prozent nutzen möchten, verglichen mit 69 Prozent in anderen Regionen. Weitere wichtige Verbesserungen durch die digitale Transformation sind optimierte Geschäftsprozesse (58 Prozent) und höhere Produktivität der Mitarbeiter (53 Prozent).

Die wichtigsten Trends, die in den nächsten zwei bis fünf Jahren strategische Auswirkungen auf EMEA-Unternehmen haben, sind Public-Cloud-Bereitstellung (48 Prozent der Befragten), Software-defined Networking (47 Prozent) und Echtzeit-Bedrohungsanalyse (43 Prozent). Europa unterscheidet sich von Amerika und dem asiatisch-pazifischen Raum dadurch, dass Big Data Analytics (41 Prozent) nicht zu den drei wichtigsten Prioritäten gehört. Dies liegt möglicherweise an der DSGVO und der damit verbundenen Zurückhaltung bei der Datennutzung.

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