Datacore entwickelt sich weiter: Von Storage-Software zu Datenservices

In den vergangenen Monaten hat Datacore sein Lizenzmodell vereinfacht und den Austausch mit Partnern und Kunden verbessert. Künftig sollen Datenservices den Partnern neue Geschäftschancen in hybriden Infrastrukturen eröffnen und das Troubleshooting vereinfachen.

(Foto: BillionPhotos.com - Fotolia)

Deutschland sei der wichtigste Markt für Datacore, sagt Dave Zabrowski, der den US-amerikanischen Software-defined-Storage-Spezialisten seit dem Frühjahr als CEO leitet. Hierzulande habe der Hersteller nicht nur die meisten Kunden und den größten Marktanteil, sondern auch die besten Partner. Offensichtlichster Beleg dafür: die mehr als 630 zertifizierten Techniker auf Partnerseite. Diese müssen ihre Kunden regelmäßig bei der Transformation ihrer Infrastruktur unterstützen, bei der es immer weniger um die Hardware und deren Verwaltung geht – einen Bereich, den Datacore bereits gut abdeckt. Viel stärker rücken jedoch die Anwendungen und vor allem die Daten in den Vordergrund. »Unsere Vision ist es deshalb, uns vom Storage zu Datenservices weiterzuentwickeln«, sagt Zabrowski. Man wolle ein Anbieter sein, der Unternehmen aus allen Branchen bei der Transformation ihrer Infrastruktur unterstützt.

Gleich mehrere neue Services hat der Hersteller deshalb in der Pipeline, als erstes dürfte wohl in den nächsten Monaten ein Analytics-Dienst starten. Der soll alle möglichen Sensor- und Laufzeitdaten der Systeme auswerten und Probleme frühzeitig erkennen, sodass sich ein Partner darum kümmern kann – am besten sogar, ohne dass es der Kunde mitbekommt, wie Zabrowski betont. Auf diese Weise sollen sich die Verfügbarkeiten von Systemen, Anwendungen und Daten erhöhen lassen, und das immer weiter. Denn: »Je mehr Daten wir analysieren, desto smarter werden wir.«

Darüber hinaus sind Cloud Orchestration Services geplant, welche die nahtlose Nutzung der Datacore-Lösungen on-premise, in der Cloud und in hybriden Umgebungen erleichtern und eine reibungslose Migration von Daten erlauben sollen. Und auch dem Container-Hype kann sich der Hersteller nicht verschließen und will dem mit Service Pack 8 eingeführten Docker-Support, dem irgendwann auch Unterstützung für Kubernetes folgen soll, einige Container-Services zur Seite stellen.

Übersicht