Nutanix stellt sich für die Zukunft auf: Betriebssystem fürs Cloud-Zeitalter

Mit seinem »Enterprise Cloud OS« hat sich Nutanix neu erfunden und tritt an, die Verwaltung von Infrastrukturen und Anwendungen zu revolutionieren. Um den nächsten Umsatzmeilenstein zu erreichen, wurde zuletzt das Geschäft stärker strukturiert. Ein neues Partnerprogramm soll Reseller zum Aufbau von Kompetenzen animieren.

Luxusprobleme durch schnelles Wachstum

Peter Goldbrunner, Country Manager Central Europa bei Nutanix
(Foto: Nutanix)

Mit diesem Ansatz ist Nutanix sehr erfolgreich und stieg im vergangenen Geschäftsjahr zum Milliarden-Dollar-Unternehmen auf. Damit sieht man sich aber noch nicht am Ziel: »Wir wachsen schnell und wir investieren stark, denn wir wollen den nächsten Schritt gehen. Unser Ziel ist nicht, ein bisschen zu wachsen – wir wollen den nächsten Meilenstein erreichen«, so Goldbrunner.

Er verantwortet seit Jahresbeginn das deutsche Geschäft und musste zunächst etwas Struktur hineinbringen. Wegen der großen Nachfrage war man sehr unkoordiniert gewachsen und hatte sich nur um einige Branchen, Regionen und Use Cases gekümmert – quasi ein Luxusproblem. In der ersten Jahreshälfte wurde daher ein richtiges Go-to-Market ausgearbeitet und Zuständigkeiten geklärt. Nun geht es darum, neue Partner zu gewinnen und bestehende Partner weiterzuentwickeln. Das ist auch eine Reaktion auf einen sich verändernden Markt, in dem die Anforderungen an Partner steigen. »Es ist einfach, Compute und Storage zu kaufen. Aber wenn es um die Verwaltung von Workloads geht, wird es komplex«, sagt Goldbrunner und sieht genau in diesem Bereich den größten Bedarf bei Kunden an externer Unterstützung.

Derzeit arbeitet Nutanix an einem neuen Partnerprogramm, das die Partner motivieren soll, Kompetenzen aufzubauen. Die Details stehen noch nicht fest, doch klar ist bereits, dass die Einstufung künftig nicht mehr am Umsatz, sondern am Wissen und Ausbildungsstand festgemacht wird. Unterhalb dieses Dachs soll es dann einzelne Module für verschiedene Themenbereiche geben, die allerdings durchaus umsatzabhängige Elemente beinhalten können. Man habe sich für einen modularen Aufbau entschieden, sagt Goldbrunner, um später neue Themen leicht einklinken zu können.

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