Pleite ein Jahr nach dem Börsengang: Tintri-Reste gehen an DataDirect Networks

Wie erwartet hat Tintri Insolvenz anmelden müssen. Mit DataDirect Networks gibt es aber einen Interessenten, der die Reste des Flash-Spezialisten übernehmen möchte.

Flash-Array von Tintri
(Foto: Tintri)

Nachdem Tintri in den vergangenen Wochen bereits Liquiditätsprobleme hatte und einen großen Teil seiner Mitarbeiter entlassen musste, hat der Hersteller von Flash-Arrays nun ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 eingeleitet (PDF). Nur ein Jahr nach seinem Börsengang steht das Unternehmen damit vor dem Aus – zumindest als eigenständige Firma. Denn mit DataDirect Networks gibt es einen Interessenten, der die verbleibenden Assets von Tintri übernehmen möchte. Der Hersteller von Speicherlösungen für High-Performance Computing und Big-Data-Anwendungen hat ein nicht-verbindliches Angebot abgegeben. Man arbeite mit den Tintri-Gründern, dem gesamten Team sowie Beratern und Gläubigern an einem Plan, um die bestehenden Kunden weiter unterstützen zu können und eine langfristige Roadmap für den Flash-Hersteller aufzustellen, sagte DDN-CEO Alex Bouzari. Die Tintri-Lösungen würden bei mehr als tausend Unternehmen zum Einsatz kommen, darunter auch 20 aus den Fortune 100, und seien essentiell für deren business-kritische Workloads.