Updates für »ActiveScale«, »IntelliFlash« und »Ultrastar Serv«: Western Digital aktualisiert Rechenzentrumslösungen

Mit neuen und überarbeiteten Enterprise-Storage-Lösungen bringt sich Western Digital stärker als Lieferant von Speichersystemen für Rechenzentren in Stellung. Der Hersteller verspricht höhere Leistung und bessere Effizienz, weil er alle Komponenten selbst entwickelt und aufeinander abstimmt.

Die »IntelliFlash N«-Reihe, die auf schnelles NVMe setzt, erhält Zuwachs und bietet nun Speicher bis in den Petabyte-Bereich
(Foto: Western Digital)

Mit der Übernahme von Tegile hatte Western Digital im vergangenen Jahr sein Geschäft mit Enterprise- und Datacenter-Lösungen gestärkt. Dieses soll beim Speicherspezialisten künftig noch stärker in den Vordergrund rücken, sieht er sich doch gegenüber der Konkurrenz im Vorteil, weil er von Magnetscheibe und Flashchips über Firmware und Controller bis zur Storage-Plattform alles selbst entwickelt und exakt aufeinander abstimmen kann. Das Ergebnis sind Storage-Systeme für Rechenzentren, die sich durch hohe Leistung und Effizienz auszeichnen sollen.

Gleich drei seiner Datacenter-Lösungen hat Western Digital jetzt aktualisiert, darunter auch die »IntelliFlash N«-Reihe, die mit Tegile ins Unternehmen kam. Sie umfasst nun vier neue Modelle, die eine deutlich höhere Kapazität bieten als die bisherigen Geräte: Die NVMe-Arrays skalieren von 19 TByte bis 1,3 PByte. Zudem setzen sie auf die neue Version 3.9 von »IntelliFlash OS«, das Datenmigrationen vereinfachen soll und über verbesserte Mechanismen zur Datenreduktion verfügt. Western Digital zufolge wurden die IntelliFlash-Systeme für Echtzeit-Transaktionsanwendungen, maschinelles Lernen und Big-Data-Analysen sowie KI-Applikationen konzipiert.

Auch die »ActiveScale«-Reihe wurde mit »P100« und »X100« um zwei Modelle erweitert, die eine höhere Speicherdichte bieten und innerhalb eines einzigen Namespaces auf bis zu 63 PByte skalieren können. Die Objektspeichersysteme bringen dank auf Version 5.3 aktualisiertem »ActiveScale«-Betriebssystem eine NFS-Schnittstelle mit, um Daten von File-Storage-Systemen einlesen und verwalten zu können. Auf diese Weise soll die Verwaltung hybrider Umgebungen leichter fallen und die neuen Systeme bei der NAS-Konsolidierung helfen. Darüber hinaus ist neuerdings auch eine Hybrid-Cloud-Replikation mit AWS möglich.

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