Stefan Herrlich von Lancom im Interview bei CRN-TV: Lancom denkt das Netzwerk neu

Mit seiner Management Cloud ist Lancom im vergangenen Jahr über seine Wurzeln als Hardware-Hersteller herausgewachsen. Die CEBIT hat der Netzwerkspezialist nun genutzt, um seinen Partnern das neue Modell schmackhaft zu machen.

(Foto: CRN)

Lancom hat sich in diesem Jahr unter dem Leitspruch »Netzwerke neu denken: Automatisiert. Software-definiert.Hyper-integriert«auf der CEBIT präsentiert. Der Netzwerkspezialist aus dem deutschen Würselen nutzte die Messe, um das Neueste aus LAN, WAN und WLAN zu präsentieren. Im Herzen des Lancom-Portfolios steht dabei seit einiger Zeit die »Lancom Management Cloud« (LMC). Über das Management- und Monitoring-System aus der Cloud lassen sich Netze jeder Größe einfach und schnell verwalten ohne dass der Administrator jede einzelne Hardware-Komponente manuell konfigurieren muss.

Seinem Ansatz eines zweistufigen Vertriebs bleibt Lancom dabei auch bei der Management Cloud treu. Seit vergangenem Herbst können alle registrierten Lancom-Partner auch die Management Cloud vermarkten. Obwohl die Management Cloud nach Einschätzung des Herstellers bereits in Projekten mit wenigen Access Points einen Mehrwert bietet, haben sich zunächst vor allem die größeren Partner für die neue Lösung interessiert. Die CEBIT nutzte Lancom deswegen auch, um speziell kleineren Händlern den Einstieg in das neue Geschäftsmodell schmackhaft zu machen. Wie der Netzwerkspezialist kleinere Partner bei der Vermarktung der Management Cloud unterstützt, erläutert Stefan Herrlich, Geschäftsführender Gesellschafter bei Lancom, im Interview mit CRN-TV.

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von herbi13 , 16:27 Uhr

Nein, ich und meine Kollegen sind der Meinung diese Daten gehören nicht in die Cloud! Aus der Konfiguration eines Routers kann man wesentliche Rückschlüsse auf das gesamte Netzwerk ziehen. Wenn ich die Daten mehrere Router in der Cloud ablege kann ein potentieller Hacker gleich in mehrere Netzwerke, wenn er die Daten der Cloud auslesen kann. Die Software ist gut, aber warum müssen die Daten in der Cloud liegen? Ich könnte sie auch sicher auf einem Stick verwahren - oder auf meinem PC in meinem gesicherten Netzwerk, auf das der Servicetechniker per VPN zugreifen kann. Wenn die Cloud gehackt wird, hat ein Angreifer gleich viele Daten. Es gibt im Netz keine wirklich sichere Verschlüsselung - oder es passieren immer wieder Fehler - selbst bei milliardenschweren Unternehmen! Fast jeden Tag liest man von Datenpannen in welcher Form auch immer! Ich werde niemals sensible Daten in irgendeine Cloud legen. Ja, auch meine Netzwerke kann man im zweifelsfall hacken, aber wenn ich es bemerke, kann ich einfach ersteinmal den Stecker ziehen und dann in Ruhe die Probleme beseitigen!